08.12.2018 08:16 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Keine einfache Aufgabe für die verlustpunktfreien Luchse in Berlin

Anna Blödorn und die Spreefüxxe wollen die Luchse überraschenAnna Blödorn und die Spreefüxxe wollen die Luchse überraschen
Quelle: Thomas Sobotzki, Spreefüxxe
Am morgigen 8. Dezember geht die Reise für die HL Buchholz 08-Rosengarten zum schweren Auswärtsspiel nach Berlin. Die "Spreefüxxe" belegen mit 11:9 Punkten den 6. Tabellenplatz der aktuellen Bundesliga Tabelle und fordern nach dem Auswärtssieg in Zwickau die noch einzig verlustpunktfreie Mannschaft in der Charlottenburger Sporthalle.

Die Luchse geben sich keinen Illusionen hin, dass diese Partie ein Selbstläufer werden könnte. "Das erfolgreiche Derby gegen den SV Werder Bremen hat der jungen Mannschaft von Dudo Prelcec sehr viel abverlangt und einmal mehr verdeutlicht, dass bei der Ausgeglichheit der Teams jeder Gegner erst einmal besiegt werden muss", so der Pressedienst der HL Buchholz 08-Rosengarten.

Auch die Berlinerinnen verfügen im Rückraum mit der Österreicherin Vanessa Magg (46 Tore), der wiedergenesenen Anna Blödorn (28 Tore in 5 Spielen) und Fabienne Kunde (20 Tore) über einen wurfgewaltigen Rückraum, der jede Abwehr in Verlegenheit bringen kann. Die Litauerin Simona Kolosove hat 15 ihrer 30 Tore durch verwandelte Siebenmeter erzielt. In der Kreismitte ist Tina Wagenlader nur schwer zu halten (32 Tore) und auf der Außenposition sorgt Paula Föster mit ihren variantenreichen Würfen ständig für Gefahr.

"Im Laufe der Saison haben die "Spreefüxxe" nur bei ihren Niederlagen gegen die Aufsteiger TUS Lintfort und HSG Gedern/Nidda enttäuscht, ansonsten zeigten die Berlinerinnen einen ansprechenden Handball", so der Pressedienst der Luchse, der anfügt: "Es ist davon auszugehen, dass die HL Buchholz 08-Rosengarten eine Partie auf Augenhöhe erwartet, in der die die mentale Stärke und die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden werden." Davon ist auch Luchse Trainer Dudo Prelec überzeugt: "Berlin ist eine gefährliche Mannschaft mit viel Qualität, die uns mit Sicherheit alles abverlangen wird. Auf jeden Fall werden wir unsere Abwehrleistung wieder steigern müssen, um erlogreich zu sein. Dazu gehört vor allen Dingen die Konzentration über die volle Distanz von sechzig Minuten."

"Nun warten zum Jahresende drei echte Härtetests auf die Spreefüxxe. Der erste folgt am Sonnabend gegen Rosengarten. Mit dem notwendigen Selbstbewusstsein aus dem zuletzt kämpferisch starken Auftritt in Zwickau will man von Beginn an Druck aufbauen", blickt der Pressedienst der Gastgeberinnen unterdessen auf die bevorstehende Partie. In der vergangenen Saison entführten die Norddeutschen die Punkte aus dem Fuxxbau. Das wollen die Spreefüxxe diesmal mithilfe des heimischen Publikums verhindern. Anwurf der Partie ist am Sonnabend, dem 8. Dezember, um 19:30 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg.