06.12.2018 13:02 Uhr - Europameisterschaft - Julia Nikoleit

"Einfach froh": Xenia Smits nach Tschechien-Sieg erleichtert und glücklich

Xenia SmitsXenia Smits
Quelle: Michael Schmidt
Mit einem 30:28-Sieg machte die deutsche Nationalmannschaft am Mittwochabend den Einzug in die EM-Hauptrunde perfekt. Gegen Tschechien tat sich das Team von Henk Groener jedoch lange schwer und musste erst einen Rückstand aufholen, bevor es am Ende jubeln konnte. "Sehr groß" sei die Erleichterung, gestand Xenia Smits nach dem Abpfiff ein und erklärte: "Wir freuen uns jetzt auf - mindestens - eine weitere gemeinsame Woche."

Xenia, wie groß ist eure Erleichterung?

Xenia Smits:
Sehr groß! Wir haben am Samstag gegen Norwegen gewonnen, doch wenn wir gegen Tschechien verloren hätten, hätte uns das gar nichts gebracht. Jetzt sind wir einfach froh, dass wir mit zwei Punkten in die Hauptrunde gehen.

Wie fällt dein spielerisches Fazit aus?

Xenia Smits:
Die erste Halbzeit war auf keinen Fall so, wie wir uns das vorgenommen hatten - wir waren nicht aggressiv genug, wir haben zu viel geprellt und uns im Angriff einfach nicht genug bewegt. Wir haben einfach nicht das ausgespielt, was wir vorher besprochen hatten. Das haben wir in der zweiten Halbzeit viel besser umgesetzt.

Ihr habt zwischenzeitlich schon mit mehreren Toren zurückgelegen, habt euch jedoch wieder herangekämpft und den Spielstand gedreht. Was war der entscheidende Faktor, dass ihr dem Spiel diese Wende geben konntet?

Xenia Smits:
Es war uns bewusst, dass wir nach Hause fahren, wenn wir verlieren. Wir mögen uns doch alle gerne und freuen uns jetzt auf - mindestens - eine weitere gemeinsame Woche (lacht)

Was müsst ihr in der Hauptrunde besser machen?


Xenia Smits:
Wir müssen einfach von Anfang an das umsetzen, was wir uns vornehmen! Wir wollen nicht erneut 30, 40 Minuten in die Partie finden müssen, sondern ab der ersten Minute Vollgas geben und aggressiv auftreten.

Und dann noch den ein oder anderen Punkt holen ...

Xenia Smits:
Hoffentlich! (lacht)

Träumt ihr schon ein bisschen von der Finalrunde Paris oder ist das zu weit weg?

Xenia Smits:
Klar, der Traum ist immer da, sonst bräuchten wir hier auch nicht antreten. Die Hoffnung lebt, aber ob es klappen wird, sehen wir am Ende der Hauptrunde ...

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