03.12.2018 22:49 Uhr - Europameisterschaft - jun

"Sind an den Lücken vorbeigelaufen": Drei Fragen an … Angie Geschke

Angie GeschkeAngie Geschke
Quelle: Michael Schmidt
Nach dem gelungenen EM-Auftakt gegen Norwegen kassierte die deutsche Nationalmannschaft einen Dämpfer und verlor das zweite Spiel gegen Rumänien. Angie Geschke, die zu den erfahrenen Spielerinnen im Kader gehört und im letzten Gruppenspiel gegen Tschechien ihr 200. Länderspieltor erzielen könnte, bleibt gelassen: "Es ist ganz normal, dass solche Ausrutscher passieren."

Angie, wie fällt dein Fazit nach dem Spiel gegen Rumänien aus?

Angie Geschke:
Wir waren im Angriff etwas zögerlich und sind an den Lücken vorbeigelaufen. Wir hätten einfach den Druck zum Tor ein bisschen mehr ausstrahlen müssen, dann hätte das anders ausgesehen. Wir sind jedoch ein junges Team und fangen jedes Spiel von Null an. Wir können uns nicht darauf berufen, was letztes Spiel war.

Jetzt heißt es: Kopf hoch und abhaken?

Angie Geschke:
Genau! Im Moment bringt uns das Spiel gegen Norwegen gar nichts, weil wir das Endspiel gegen Tschechien haben. Wir konzentrieren uns voll auf Tschechien. Wir werden die Fehler aus dem Spiel gegen Rumänien analysieren, um es gegen Tschechien besser zu machen. Es ist allerdings eine ganz andere Mannschaft als Rumänien.

Ihr seid eine relativ junge Mannschaft. Ist das ein Nachteil in so einem "Endspiel"?

Angie Geschke:
Nein, ich denke nicht. Es ist ja auch ganz klar gesagt worden, dass die EM nur ein Zwischenschritt ist - und da ist es ganz normal, dass solche Ausrutscher passieren. Es kommt nicht auf heute an, sondern auf das Fernziel 2020, was ausgegeben ist.

03.12.2018 - Nach Coup gegen Norwegen gibt es für Deutschlands Handballerinnen Dämpfer gegen Rumänien

03.12.2018 - Trotz roter Karte nach "Instant Replay": Norwegen lässt Tschechien keine Chance