09.06.2007 09:01 Uhr - Weltmeisterschaft - PM ÖHB, str

ÖHB-Damen nach zwei Siegen über Slowenien bei der WM dabei

Herbert Müller und seine Damen sind in Frankreich mit dabeiHerbert Müller und seine Damen sind in Frankreich mit dabei
Quelle: HAGENpress.com
Österreich hat es geschafft! Die Damen-Auswahl des ÖHB schaffte am Freitag die Qualifikation für die WM in Frankreich im kommenden Dezember. Nach dem 27:26-Auswärtserfolg in Slowenien gewannen die Österreicherinnen, die auf einige Stammspielerinnen verzichten mussten, auch das Heimspiel vor 800 Zuschauern in der Wiener Hollgasse. Nach einer sehr guten Leistung konnten sich die ÖHB-Damen über einen 28:24 (14:11)-Sieg freuen und haben sich wieder für ein Großereignis qualifiziert.

Laura Magelinskas war mit acht Treffern beste ÖHB-SchützinLaura Magelinskas war mit acht Treffern beste ÖHB-Schützin
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Die ÖHB-Auswahl erwischte den besseren Start, führte bald 3:1. Doch dann machte Sloweniens Torfrau, die in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter abwehren konnte, einige Chancen zunichte und brachte die Gäste wieder ins Spiel. Nach elf Minuten lagen die Österreicherinnen einen Treffer zurück, doch in der Schlussphase der ersten 30 Minuten zeigten die ÖHB-Damen eine starke Leistung, warfen bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung heraus.




“Abwehr war ausschlaggebend“

In der zweiten Halbzeit konnten die ÖHB-Damen ihren Vorsprung teilweise auf bis zu fünf Tore ausbauen, doch die Sloweninnen kamen in den Schlussminuten wieder ein wenig heran. Doch am Ende nutzte den Gästen auch eine siebte Feldspielerin, die statt der Torfrau aufs Feld kam, nichts. Österreich gewann die Partie 28:24. „Ich bin sehr stolz auf diese junge Mannschaft. Sie hat enorme Leidenschaft gezeigt. Ausschlaggebend war die Abwehr, Petra Blazek im Tor hat zudem sehr gut gehalten“, so die Kurzanalyse von Herbert Müller.


Katrin Engel spielte durchgängig im rechten Rückraum, links die mit Nasenschutz spielende Vesna Puš
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Simona Spiridon konnte oft ihre Physis am Kreis ausnutzen
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Weitere Stimmen:

Katrin Engel: „Die Chancen sind 50:50 gestanden. Ich bin sehr glücklich, dass wir es geschafft haben. Wir haben heute schneller gespielt als im Hinspiel.“

Petra Blazek, Torfrau: „Unsere Deckung war heute super-aggressiv. Dadurch habe ich auch gut die Bälle halten können.“


Im Hinspiel überzeugte mit Natalja Rusnatchenko Routine im Tor, im Rückspiel ebenso die jüngere Variante mit Petra Blazek
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Österreich - Slowenien 28: 24 (14:11)
Hinspiel 26:27

Österreich:
Rusnatschenko, Blazek; Magelinskas 8, Fritz 5, Budecevic 4/2, Engel 4/1, Spiridon 4, Bösch1, Materzok 1/1, Stumvoll 1, Plach, Urch, Simkunate

Slowenien:
Zec, Marincek; Zrnec 4/2, Argenti 3, Sotler 2, Varlec 3, Pus, Son 1, Jericek, Hrnjic 5/2, Cerenjak 1, Skutnik 2, Kikanovic, Irman 3

Strafwürfe: 10/6 – 5/3
Strafminuten: 16 – 16
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Laursen/ Nielsen (DEN)