02.12.2018 17:03 Uhr - 2. Bundesliga - PM Ketsch, red

"Außerordentlich stark" - Beyeröhde trumpft gegen den Tabellenführer Ketsch auf

Carmen Moser erzielte neun Tore für die Kurpfalz Bären Ketsch. Den Sieg aber holte sich der TV Beyeröhde-Wuppertal.Carmen Moser erzielte neun Tore für die Kurpfalz Bären Ketsch. Den Sieg aber holte sich der TV Beyeröhde-Wuppertal.
Quelle: Kurpfalz Bären Ketsch
Herbe Enttäuschung herrschte im Lager der Kurpfalz Bären nach der ersten Niederlage in der 2. Bundesliga der Frauen. Hatte man im bisherigen Saisonverlauf im Schnitt 23 Tore einstecken müssen, hagelte es in Wuppertal 33 Gegentreffer. Der stark aufspielende TV Beyeröhde-Wuppertal setzte sich 33:29 (14:12) durch.

Tom Löbich, sportlicher Leiter und Co-Trainer der Bären, attestierte den Gastgeberinnen eine starke Leistung: "Sie wollten den Sieg heute mehr als wir und waren uns physisch, aber auch vom Kampfgeist her überlegen. Das muss man neidlos anerkennen." Auch neun Tore von Carmen Moser und sieben Treffer von Sophia Sommerrock halfen am Ende nicht.

Als Sophia Sommerrock in der 22. Spielminute den Vorsprung der Gäste auf zwei Tore erhöhte und kurz darauf, nach einem zwischenzeitlichen Gleichstand, Lara Eckhardt das 12:11 für die Bären erzielte, ahnte noch keiner der mitgereisten Ketscher Fans, dass dies die letzte Führung für den Spitzenreiter bleiben sollte. Nach einer schwachen Phase in den letzten Minuten der ersten Halbzeit schafften es die Spielerinnen von Katrin Schneider immerhin bis zur 46. Minute, auf Tuchfühlung mit den Handballgirls zu bleiben (22:20). Aber in der Schlussviertelstunde, in der die Bären normalerweise ihre Kampfstärke unter Beweis stellen, war Beyeröhde an diesem Abend eindeutig die bessere Mannschaft.

Beim 28:22 Vorsprung der Handballgirls, sieben Minuten vor Spielende, und einer darauffolgenden Hinausstellung von Lea Marmodee war die Partie entschieden. Immerhin konnte Verena Oßwald, die erst jetzt eingewechselt worden war, mit vier Toren ihr Talent unter Beweis stellen. Aber unter dem Jubel der Beyeröhder Fans ging ein Spiel zu Ende, das für Kate Schneider die Erkenntnis brachte, dass ihre Mannschaft nicht an die guten Leistungen der bisherigen Auswärtsspiele anknüpfen konnte.


Selbstkritisch meinte Kate Schneider: "Heute ist es auch mir nicht gelungen, die richtigen Mittel zu finden. Aber ich muss auch zugeben, dass Beyeröhde heute einen außerordentlich starken Tag erwischt hat. Anders als zuletzt in Nürtingen hat das Team bewiesen, dass sie zu Recht in der Spitzengruppe der Liga zu finden sind. Aber diese Niederlage haut uns nicht um, wenn wir uns wieder auf unsere Stärken besinnen."

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