24.11.2018 10:07 Uhr - EHF European League - chs

Jeder Gegner mindestens ein Weltmeister - Bietigheims Europapokalgegner im Portrait

Heidi LøkeHeidi Løke
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Am Donnerstagvormittag wurde in Wien die Gruppenphase im EHF-Pokal ausgelost. Die SG BBM Bietigheim trifft dabei auf Storhamar Handball (Norwegen), das Team Esbjerg (Dänemark) und CS Magura Cisnadie (Rumänien). Handball-World stellt die Kontrahenten des Teams von Martin Albertsen vor. Nach sechs Spieltagen benötigt man Platz zwei, um ins Viertelfinale vorzustoßen.

Auftaktgegner am 05./06. Januar 2019 wird der norwegische Erstligist Storhamar sein. Topstars im Team sind Kreisläuferin Heidi Løke und im Tor die ehemalige Leipzigerin Chana Masson. Internationale Erfahrung bringen die ungarische Linksaußen Gabriella Juhasz, die Schwedin Moa Amanda Fredriksson am Kreis, Montenegros Nationaltorhüterin Alma Hasanic Grizovic und die im linken Rückraum heimische Slowakin Simona Szarkova mit. Storhamar ist in der zweiten Runde in den Wettbewerb eingestiegen und hat zunächst den heimischen Ligakonkurrenten Byasen Trondheim zweimal besiegt. In der nächsten Runde konnte man angeführt von Rückraumspielerin Betina Riegelhuth dann den ungarischen Erstligisten Erd HC eliminieren.

Bietigheims zweiter Heimspielgegner Team Esbjerg (26./27.01.19) ist aktuell noch amtierender dänischer Pokalsieger und verfügt über jede Menge internationale Erfahrung. Torhüterin Sandra Toft ist fix im Nationalteam gesetzt, gleiches gilt für die Niederländerin Estavana Polman und auch die Norwegerinnen Vilde Mortensen Ingstad, Marit Jacobsen und Sanna Solberg bereiten sich derzeit auf die Europameisterschaft vor. Für die abwehrstarke Linkshänderin Line Jørgensen hat es hingegen dieses Mal nicht zur Teilnahme an einem Großturnier gereicht, mit der Serbin Kristina Liscevic oder der Norwegerin Ida Bjørndalen Karlsson stehen weitere namhafte Spielerinnen im Kader der Däninnen, die in der 3. Runde mit zwei Siegen über Paris 92 den Sprung in die Gruppenphase schafften.

Zum Abschluss (09./10.02.19) werden die Enztälerinnen den CS Magura Cisnadie empfangen. Gleich mit fünf Brasilianerinnen kann das Team aufwarten, die größte Erfahrung weist dabei Rückraumspielerin Deonise Cavaleiro Fachinello auf, die 2013 Weltmeisterin wurde. Auch die mittlerweile 38 Jahre alte Spielmacherin Roxana Gatzel gehörte früher zur Nationalmannschaft Rumäniens und konnte unter anderem WM-Silber 2005 einheimsen. Cisnadie konnte in Runde 2 zunächst Slavia Prag eliminieren und setzte vor allem mit den Siegen über Zvezda Zvenigorod ein Ausrufezeichen. Dort konnte die Montenegrinerin Jasna Boljevic im rechten Rückraum mit 20 Toren brillieren. Auch gegen Prag kam mit Routinier Ada Moldovan die Torgefahr vorwiegend von halbrechts.