22.11.2018 11:27 Uhr - EHF-Pokal - chs

Metzingen und Bietigheim mit zwei skandinavischen Kontrahenten

Bietigheim rückte aus der Champions League in den EHF-PokalBietigheim rückte aus der Champions League in den EHF-Pokal
Quelle: Marco Wolf
In der EHF-Zentrale in Wien wurde am heutigen Donnerstag die Gruppenphase im EHF-Pokal ausgelost. Wenn es ab Anfang Januar des nächsten Jahres um den Einzug ins Viertelfinale geht, dann sind mit der SG BBM Bietigheim und der TuS Metzingen zwei deutsche Vertreter mit dabei. Das Duo aus der Handball Bundesliga Frauen muss zweimal in den Norden und einmal nach Südosten reisen.

Bei der Auslosung wurde mit dem ersten Lostopf angefangen, in dem sich die vier Teams befanden, die in der Gruppenphase der EHF Champions League den Sprung verpasst hatten. Die SG BBM Bietigheim wurde als letztes Team der Gruppe A zugewiesen, zuvor wurden die skandinavischen Teams und dann auch THC-Gegner Koprivnica auf ihre Gruppen verteilt.

Bietigheims erster Gegner wurde dann allerdings mit Dänemarks Pokalsieger Team Esbjerg direkt im Anschluss gezogen. Dortmund-Bezwinger und Titelverteidiger Craiova wurde dann den Kroatinnen zugewiesen, ehe dann die beiden Überraschungsteams Besancon und Siofok verteilt wurden.


In der dritten Leistungsreihe befand sich mit Viborg, Metzingen und Storhamar drei Mannschaften, auf die der Nationenschutz zum Tragen kam. Buxtehude-Bezwinger Viborg kam als Gegner für Bietigheim nicht in Frage und wurde der Gruppe C zugewiesen. Im Anschluss wurde Bera Bera in die Gruppe D gelost, so dass für Metzingen nur noch die Gruppe B und Storhamar entsprechend in die Gruppe A mit Bietigheim gesetzt werden mussten.

Metzingen fehlte noch ein dänischer Kontrahent, als Alternativen standen Herning-Ikast Handbold und NFH Nykøbing zur Verfügung, Bietigheims würde entweder den rumänischen Vertreter SC Magura Cisnadie oder den russischen Vertreter Kuban Krasnodar zugewiesen bekommen.

Die Ermstälerinnen hatten als erstes Planungssicherheit, Nykøbing wurde in die Gruppe D gelost, so dass für die TusSies das Duell um Herning-Ikast, dem team um die deutsche Torhüterin Sabine Englert übrig blieb. Anschließend wurde Kuban Krasnodar in die Gruppe C gelost, so dass Bietigheims letzter Gegner SC Magura Cisnadie aus Rumänien kommt.

Gruppe A: SG BBM Bietigheim (GER), Team Esbjerg (DEN), Storhamar (NOR), SC Magura Cisnadie (ROU)

Gruppe B: IK Sävehof (SWE), Siofok KC (HUN), TuS Metzingen (GER), Herning-Ikast Handbold (DEN)

Gruppe C: Larvik HK (NOR), ES Besancon (FRA), Viborg HK (DEN), Kuban Krasnodar (RUS)

Gruppe D: Podravka Vegeta Koprivnica (CRO), SCM Craiova (ROU), BM Bera Bera (ESP), NFH Nykøbing (DEN)

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