21.11.2018 14:14 Uhr - 1. Bundesliga - chs

HSG Bad Wildungen Vipers vorerst ohne Annika Busch

Annika BuschAnnika Busch
Quelle: Vipers
Personeller Rückschlag für die HSG Bad Wildungen Vipers. Ausgerechnet beim 23:27 gegen ihren Ex-Verein Bayer Leverkusen hat sich Rechtsaußen Annika Busch eine Knorpelabsplitterung im linken Knie zugezogen und wird nun wohl mehrere Monate ausfallen.

Wie die Waldeckische Landeszeitung berichtet, wird sich erst nach der noch zu erfolgenden Operation genau herausstellen, wie lange die Linkshänderin ausfällt. "Ich kann noch nicht sagen, wie es für mich weitergeht. Ich warte erst die OP ab. Die Diagnose trifft mich natürlich sehr, da ich mich gerade nach meinem Kreuzbandriss zurückgekämpft habe", so Busch gegenüber der WLZ, die gegebenenfalls ein Jahr aussetzen oder gar die Karriere beenden muss.

Busch hatte in der Jugend für Borussia Dortmund und dann Bayer Leverkusen gespielt. 2008 kehrte sie dann erst zum BVB zurück, ehe sie dann nach Bad Wildungen wechselte. Im März 2017 hatte die Flügelspielerin bereits ihr Karriereende angekündigt, sich dann im Mai des gleichen Jahres einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Nach erfolgreicher Reha kündigte sie dann ihr Comeback an und kehrte im Mai 2018 auf das Parkett zurück.

In der laufenden Spielzeit konnte sie 25/2 Tore für die Nordhessinnen erzielen und verfügt damit über den zweitbesten Schnitt im Team der Vipers nach Anouk Nieuwenweg (52), auch wenn in der teaminternen Torjägerwertung Sabine Heusdens (27/8) und Annika Ingenpaß (26) vor ihr liegen.