20.11.2018 13:50 Uhr - 1. Bundesliga - dpa

Manager Prior: BSV-Handballerinnen müssen Blick nach unten richten

Dirk LeunDirk Leun
Quelle: Mario Gentzel
Beim Buxtehuder SV besteht nach dem mageren 29:29 gegen das in der Handball-Bundesliga der Frauen zuvor punktlose Schlusslicht SV Union Halle-Neustadt Aufarbeitungsbedarf. "Wir hinken unseren Erwartungen ein bisschen hinterher. Das Ergebnis am Sonntag war natürlich enttäuschend", räumte Manager Peter Prior am Montag ein. Und forderte: "Wir sollten daher erst einmal nach unten schauen und nicht Richtung oberes Mittelfeld. Und sehen, dass wir uns in den kommenden Spielen absetzen können."

Nach sieben Spieltagen ist der BSV lediglich Tabellenneunter. Von den Abstiegsplätzen trennt das Team aktuell nur ein Pluspunkt. Die rund sechswöchige EM-Pause dürfte dem BSV da gerade recht kommen, um an den Defiziten zu arbeiten, ehe am 27. Dezember FrischAuf Göppingen zu Gast ist. "Wir lassen zum Beispiel zu viele Topchancen liegen", monierte Prior. "Es ist natürlich nicht schön, dass die Mannschaft und die Zuschauer mit so einem Negativerlebnis in die Pause gehen."

An Verstärkungen sei aktuell aber nicht gedacht. "Wir sind überzeugt von dem Kader aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Und das Team hat das Potenzial für das obere Mittelfeld." Positiv bewertete Prior die Entwicklung von Annika Lott. "Sie hat zuvor ja keine Erfahrungen in der Bundesliga und auch in der 2. Liga gesammelt." Sie habe aber bereits ihr großes Leistungsvermögen angedeutet, meinte Prior über die gegen Halle-Neustadt mit elf Toren erfolgreichste BSV-Werferin.