18.11.2018 13:10 Uhr - 2. Bundesliga - PM Ketsch

Kate Schneider trifft auf Förderin - Trier empfängt Spitzenreiter Ketsch

Kate Schneider erwartet einen "emotionalen Moment".Kate Schneider erwartet einen "emotionalen Moment".
Quelle: Kurpfalz Bären Ketsch
Immer wenn ein Spitzenreiter auswärts antreten muss, ist Hochspannung angesagt. Denn die jeweilige Heimmannschaft brennt darauf, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen, vor allem, wenn dieser mit einer weißen Weste anreist. Daher werden die Trierer Miezen am Sonntag die Krallen ausfahren, zumal die bisherige Saison für sie wenig erfolgreich gelaufen ist. Ketsch-Trainerin Kate Schneider steht vor einem emotionalen Wiedersehen.

Am vergangenen Samstag war Trier in Berlin nahe an einem Sieg, doch die Miezen konnten die Drei-Tore-Halbzeitführung nicht behaupten und verloren noch mit 31:28. Um ins Mittelfeld der Tabelle aufzurücken, benötigt Trier unbedingt den zweiten Heimsieg, nachdem sie vor zwei Wochen gegen Werder Bremen mit 29:23 erfolgreich waren.

In der beeindruckenden Handballarena in Trier wird am Sonntag (Spielbeginn 16 Uhr) die Gefühlslage der Bären-Trainerin eine besondere sein. Nicht nur, weil sie über viele Jahre selbst das Trikot der Miezen getragen hat. Mit Elena Vereschako trifft sie auf eine gegnerische Trainerin, die ihre persönliche Entwicklung entscheiden geprägt hat.

Dazu Kate Schneider: "Elena hat mich vor vielen Jahren nicht nur nach Trier geholt, sondern auch individuell enorm gefördert. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Als ich vor zweieinhalb Jahren vor der Entscheidung stand, das Angebot als Spielertrainerin in Ketsch anzunehmen, habe ich bei ihr um Rat gefragt, ob ich mir das zutrauen könnte. Es ist daher schon ein emotionaler Moment für mich, ihr jetzt als Trainer-Kollegin zu begegnen."

Als Tabellenführer können die Kurpfalz Bären Ketsch ihre Favoritenrolle nicht leugnen. In den beiden letzten Spieljahren gab es in Trier jeweils einen klaren Sieg, doch auf die leichte Schulter dürfen die Bären-Ladies die Miezen auf keinen Fall nehmen. Denn nach wie vor verfügt die Trierer Mannschaft über starke Individualistinnen, die allein ein Spiel entscheiden können. Wer am Sonntag die schärferen Krallen hat und mit mehr Biss antritt, wird eine entscheidende Komponente sein. Denn in der zweiten Liga gilt: Die pure Spielkunst reicht nicht aus, auch der Kampfgeist muss stimmen.

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