17.11.2018 10:39 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Luchse Buchholz-Rosengarten wollen auch in Gedern/Nidda ungeschlagen bleiben

Dubravco PrelcecDubravco Prelcec
Quelle: HL Buchholz 08-Rosengarten
Kurpfalz Bären, Mainz 05, HL Buchholz 08-Rosengarten. Es ist ein hammerhartes Programm, das die HSG Gedern/Nidda derzeit in der 2. Bundesliga zu absolvieren hat. Ein Spitzenteam jagt das nächste. Am heutigen Samstag um 18 Uhr also ist der Vorjahresmeister und aktuelle Tabellenzweite Buchholz 08-Rosengarten in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast. Luchse-Coach Dudo Prelcec stellt klar: "Wir werden die HSG Gedern/Nidda auf keinen Fall unterschätzen, sondern uns seriös auf diese Aufgabe vorbereiten, um weiter ungeschlagen zu bleiben."

Den Top-Teams der Liga musste sich die HSG bislang stets klar geschlagen geben, zeigte aber etwa gegen die Kurpfalz Bären eine über weite Strecken gute Leistung. Nach der 19:39-Pleite in Mainz letzte Woche sagt Trainer Christian Breiler: "Wir wollen unseren Zuschauern einfach ein wesentlich besseres Spiel als in Mainz präsentieren und müssen uns gerade im Angriff steigern. Wir wollen verhindern, dass wir so unter die Räder kommen wie gegen Mainz."

Dass der Gegner die Reise ins Oberhessische als amtierender Meister und mit 12:0 Punkten antritt, zeigt, welches Kaliber die HSG erwartet. Zuletzt besiegte Buchholz-Rosengarten den Aufsteiger TSV Nord Harrislee klar mit 32:21. Die Luchse aus Niedersachsen überzeugen mit einer aggressiven Abwehr, einem starken Tempospiel, schnellen Außen und einem Rückraum höchster Qualität. "Sie sind von jeder Rückraumposition torgefährlich und wurfstark", sagt HSG-Trainer Breiler.

Die HSG Gedern/Nidda hat bisher als Aufsteiger in eigener Halle den Mitkonkurrenten TSV Nord Harrislee und überraschend die Spreefüxxe auswärts in Berlin Charlottenburg bezwungen. Die letzten beiden Spiele gegen die Spitzenmannschaften Kurpfalz Bären Ketsch und den 1. FSV Mainz 05 wurden sehr deutlich verloren.

"Die Stammformation verfügt im Rückraum mit Kristin Amos (44 Tore) und Sabine Eisenacher (27 Tore) über die notwendige Durchschlagskraft und auch auf den Außenpositionen agieren mit Kristin Schindler (33 Tore) und Isabell Schüler (24 Tore) variantenreiche Spielerinnen, zumal in der Kreismitte Leonie Nowak (27 Tore), sich stets geschickt absetzen kann", so der Pressedienst der Gäste.