10.11.2018 18:27 Uhr - 1. Bundesliga - PM Schwaben Hornets

Schwaben Hornets Ostfildern erwarten Göppingen zum Derby

Zuletzt in guter Form: Roxana Alina IoneacZuletzt in guter Form: Roxana Alina Ioneac
Quelle: Jörn Kehle/TVN
Nach dem knappen Aus im DHB-Pokal in Leverkusen steht wieder der Bundesligaalltag für die Handballerinnen der Schwaben Hornets Ostfildern auf dem Programm. Am Sonntag, 11. November, 16 Uhr, kommt der Nachbar Frisch Auf! Göppingen zum Lokalduell in der Sporthalle 1.

Tabellarisch trennen beide Teams nach dem vorgezogenen Spiel von Borussia Dortmund gegen Buxtehude sechs Plätze und vier Punkte. Während die Filder-Handballerinnen ein Konto von 4:8 Zählern aufweisen, haben die Grün-Weißen genau das umgekehrte Verhältnis. Bemerkenswert ist dabei, dass es bislang nur die deutliche 21:31-Heimniederlage gegen die TuS Metzingen gab, auswärts konnte das Team von Frisch Auf!-Trainer Aleksandar Knezevic dagegen durchweg punkten.

Dies möchte die Mannschaft von Hornets-Interimstrainer Nico Kiener dagegen verhindern und ihrerseits den zweiten Heimsieg der Saison einfahren. Nach dem deutlichen Erfolg gegen Halle-Neustadt zeigte seine Truppe auch in Leverkusen eine ansprechende Leistung und konnte dabei Selbstvertrauen für das Derby tanken. "Zudem nehmen die Spielerinnen die Anweisungen des Haslachers gut auf und können sie auch auf den Feld umsetzen", so der Pressedienst des TVN.

"Während die Kulisse im Rheinland für ein Duell zweier Erstligisten mehr als enttäuschend war, dürften bei diesem Nachbarschaftsderby die freien Plätze eine Rarität bleiben", erwarten die Schwaben Hornets eine volle Halle und führt aus: "Dass Göppingen seine Fans für die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison wird aktivieren können, dürfte kein Geheimnis sein, deshalb sollten sich auch die Anhänger der Hornets nicht lumpen lassen und zahlreich den Weg in die Hölle 1 finden, um das Heimspiel auch wirklich zu einem solchen zu machen."

Im fünften Erstligaduell beider Vereine trifft Knezevic dabei erstmals nicht auf seinen ehemaligen Mitspieler und Göppinger Derbygott Pascal Morgant und auch nicht auf dessen Nachfolger Carsten Schmidmeister, sondern eben auf den HVW-Landestrainer Nico Kiener, der nur zu gerne seinen zweiten Sieg im zweiten Heimspiel einfahren möchte.

Bislang gab es insgesamt zehn Pflichtspiele, von denen der Sieger siebenmal Göppingen hieß, einmal trennte man sich unentschieden und zweimal gewannen die Hornets. Für die langjährige Hornets-Spielerin und -leistungsträgerin Annika Blanke wird es die erste Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte und sicherlich etwas besonders, in ihr bekanntes Umfeld zurückzukommen. Unter dem Hohenstaufen hat sie sich schon gut eingelebt und belegt in der internen Torschützenliste den zweiten Platz.

Bei den Gastgeberinnen zeigten sich zuletzt die beiden Torhüterinnen Sarah Wachter und Celina Meißner sowie Rückraumspielerin Roxana-Alina Ioneac in guter Form, allerdings können weder die Torhüterinnen noch die Rumänin ohne die Unterstützung ihrer Mitspielerinnen die Partie siegreich gestalten. "Deshalb muss jede Spielerin, die das Hornets-Trikot trägt, über 60 Minuten um jeden Zentimeter kämpfen und von den Rängen in der Form nach vorne gepeitscht werden, damit die Punkte auf den Fildern bleiben", fordert der Pressedienst der Schwaben Hornets.

"Die Lokalduelle gegen Göppingen gehören durchaus zu den Highlights der Saison. Da ist es umso verständlicher, dass sich kein Team die Blöße geben will um als Verlierer von der Platte zu gehen. Ich erwarte ein schwer umkämpftes Spiel und bin mir sicher, dass die Fanblöcke eine entscheidende Rolle spielen werden wer am Schluss die Nase vorne hat. Wir haben uns deshalb auch ein paar schöne Aktionen einfallen lassen damit die Hölle 1 in großer Mehrzahl von Hornets-Fans belegt sein wird und somit in gelb-schwarzer Hand ist. Es soll ein sensationelles Handballfest werden untermalt von einem richtig guten Bundesligaspiel", freut sich Geschäftsführer Bernd Aichele auf eine würdige Atmosphäre in der Sporthalle 1 am Sonntag wenn um 16:00 Uhr angepfiffen wird.