27.10.2018 09:37 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vipers

Vipers wollen gegen Göppingen den zweiten Heimsieg erzielen

Maxi MühlnerMaxi Mühlner
Quelle: Marco Wolf
Gegen Halle/Neustadt konnte die Mannschaft von Tessa Bremmer größtenteils das umsetzen, was sie sich vorgenommen hatte: Eine kompakte Abwehr stellen und daraus resultierend ein schnelles Umschaltspiel aufziehen. "Das gilt es am kommenden Samstag auszubauen und auch gegen einen stärkeren Gegner, als es die Wildcats waren, zu zeigen", so der Pressedienst der Vipers der HSG Bad Wildungen vor dem Duell mit Frisch Auf Göppingen.

Mit Frisch Auf Göppingen kommt ein Gegner in die Bad Wildunger Ense-Halle, mit dem sich die Vipers auf etwa einem Niveau sehen und an dem sie sich messen wollen. Das Team von Trainer Aleksandar Knezevic ist ganz nach dem Motto "Qualität vor Quantität" aufgestellt. Seit Jahren spielen die Göppingerinnen mit kleinstem Kader, aber überzeugen trotz allem immer wieder mit ihrer Qualität.

Diese dürfte nach der Gesichtsverletzung von Leistungsträgerin Michaela Hrbkova jedoch etwas gelitten haben. Die tschechische Nationalspielerin musste sich nach einem Schlag ins Gesicht einer Operation am Jochbein unterziehen und wird am Samstag nicht einsatzfähig sein. Mit Prudence Kinlend und Annika Blanke verfügen die Schwäbinnen aber trotzdem noch über sehr torgefährliche und 1:1-starke Spielerinnen. In der Abwehr decken die Grün-Weißen aus Göppingen in einer unangenehmen 3:2:1-Formation, an der schon so mancher Gegner verzweifelt ist.

Die Herausforderung für Vipers-Trainerin Bremmer wird darin liegen, die Mannschaft im Training auf das offensive Abwehr-System der Gäste vorzubereiten. Der Schlüssel dafür muss viel Bewegung im Angriff sein. "Des Weiteren werden kluge Entscheidungen von Nöten sein, um die agilen Spielerinnen der Frisch Auf-Frauen zu umspielen", so der Pressedienst der Vipers.

Bremmer möchte auf alle Fälle "das gute Gefühl vom letzten Spiel mitnehmen und auch gegen einen stärkeren Gegner eine gute Leistung zeigen", wie sie erklärt: "Gegen Göppingen müssen wir genau wie gegen Halle eine kompakte Abwehr stellen und nicht einzeln stehen. Im Tempospiel haben wir gute Ansätze gezeigt. Daran müssen wir weiterarbeiten, um einfache Kontertore zu erzielen", so die Trainerin der Vipers.

Annika Ingenpaß und Maxi Mühlner fehlten den Vipers Anfang der Woche durch ihre Teilnahme am DHB-Regionallehrgang der Frauen bzw. der ersten Maßnahme der Juniorinnen im Mannschaftstraining. "Umso konzentrierter arbeitete der Rest der Mannschaft weiter an den bisherigen Defiziten. Die Chance auf die nächsten Punkte wollen die Nordhessinnen nutzen und ihre Ambitionen unterstreichen", so die Vipers vor dem heutigen Duell.

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