18.10.2018 10:23 Uhr - 1. Bundesliga - PM BVB, red

Borussia Dortmund mit klarem Sieg über TV Nellingen

Starker Rückhalt: Yara ten HolteStarker Rückhalt: Yara ten Holte
Quelle: Wolfgang Stummbillig, BVB
Die BVB Handball Damen bleiben nach dem 37:23 (19:10) gegen den TV Nellingen auch im vierten Spiel innerhalb von neun Tagen ungeschlagen. Das Team von Trainer Gino Smits konnte sich dabei über weite Strecken auf seine stabile Defensive und das daraus resultierende zielstrebige Tempospiel verlassen.

Den Grundstein für den überzeugenden Heimsieg legten die Schwarzgelben gleich zu Beginn der Partie, als sie die Gäste förmlich überrannten: Bereits nach sieben Minuten musste Nellingens Trainer Carsten Schmidmeister seine erste Auszeit nehmen - zu diesem Zeitpunkt lag der BVB bereits mit 5:1 in Front. Schmidmeisters Team fiel gegen die aggressive und gut eingestellte Dortmunder Deckung mit einer gut aufgelegten Yara ten Holte im Tor nicht viel ein, die Gastgeberinnen hingegen nutzten jede Chance, aufs Tempo zu drücken.

"Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden, vorne zu viel verworfen und dann die Gegenstöße kassiert", bemängelte Schmidmeister den Start seiner Mannschaft. Ein ums andere Mal ging es für die "Hornets" zu schnell, die Schwarzgelben trafen zuverlässig und hatten zur Pause bereits 19 Treffer erzielt. Da die Nellingerinnen ihrerseits nur zehnmal erfolgreich waren, standen die Zeichen bereits zur Pause klar auf Heimsieg.


Nach dem Seitenwechsel waren es allerdings die Gäste, die den Gegnerinnen das Leben schwer machten: Nellingen deckte aggressiver und zwang die Dortmunderinnen zu einigen Flüchtigkeitsfehlern - die Folge war ein 6:1- Lauf der Gäste nach dem Wiederanpfiff (20:16, 38.). Doch diese Phase sollte am Ende nichts weiter als ein kleiner Makel einer ansonsten blitzsauberen Leistung von Smits´ Schützlingen sein.

"Nach der Pause hatten wir zunächst Probleme, im Angriff Lösungen zu finden, haben uns dann aber schnell wieder gefunden", blickt der BVB-Coach auf diese Phase zurück. In der Tat versuchten seine Spielerinnen es zunächst zu oft über den massiven Innenblock, anstatt die sich bietenden Freiräume auf den Außen- und Halbpositionen zu nutzen.

Doch wie von Smits beschrieben schüttelten sich die Schwarzgelben kurz und bestimmten die Partie ab der 40. Minute wieder über ihr Tempospiel, auch die Angriffsaktionen wirkten nun wieder zielstrebiger und konsequenter. So ließen die Gastgeberinnen auf den Negativlauf ihrerseits einen bärenstarken 8:1-Lauf folgen (28:17, 50.) - es gab wohl niemanden in der stimmungsvollen Bleichsteinhalle, der noch ernsthaft an einem BVB-Sieg zweifelte. In der Schlussphase zeigte sich dann die Breite im Dortmunder Kader, insgesamt zwölf verschiedene Spielerinnen konnten sich in die Torschützinnenliste eintragen.