15.10.2018 15:28 Uhr - 2. Bundesliga - PM Kurpfalz Bären, red

Kurpfalz Bären wahren weiße Weste mit Arbeitssieg

Elena Fabritz blockt den Wurf von Caren HammerElena Fabritz blockt den Wurf von Caren Hammer
Quelle: Kurpfalz Bären
Die Kurpfalz Bären haben ihre weiße Weste in der 2. Bundesliga gewahrt und den VfL Waiblingen nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 28:25 (15:18) bezwungen. Die Tigers rangieren durch die Niederlage mit 4:6 Zählern auf Rang 10, sind aber nur einen Zähler hinter dem Fünften Mainz. Carmen Moser bei den Hausherrinnen und Waiblingens Vanessa Nagler waren mit jeweils sechs Toren erfolgreichste Torschützinnen ihres Teams.

In der mit 600 Zuschauern gut besetzten Neurott-Halle fuhren die Tigers aus Waiblingen ihre Krallen aus und dominierten mehr als eine Halbzeit das Spielgeschehen. Die Bären-Ladies kamen nur sehr mühsam in Tritt und lagen nach sieben Minuten 2:6 und nach einer Viertelstunde gar mit 7:12 im Rückstand. Waiblingen musste auf Monika Odrowska verzichten und bei den Bären fehlte Saskia Fackel (Urlaub).

Das sonstige Bärenprunkstück - die offensive Abwehr - war in der ersten Halbzeit so gut wie nicht vorhanden. Die gutgelaunten Waiblinger Angreiferinnen spazierten durch die Deckungsreihen ganz nach Belieben. Beim 13:12 (25. Minute) sah es nach einem Treffer von Lena Feiniler danach aus, als wenn das Spiel kippen könnte, doch die Gäste retteten einen 18:15 Vorsprung in die Pause.


Auch wenn spielerisch auch weiterhin dicke Patzer zu verzeichnen waren, stand immerhin die Abwehr jetzt entscheidend besser. Damit hatte auch Sabine Stockhorst weit mehr Unterstützung und ließ nur noch sieben Gegentreffer zu. Nach dem 17:20 in der 36. Minute durch Vanessa Nagler hatte Waiblingen seine Offensiv-Ressourcen weitgehend aufgebraucht. Dennoch gelangen den Bären nur wenige überzeugende Angriffe und so ging das Kopf-an-Kopf-Rennen weiter. Als Sophia Sommerrock in der 58. Minute das 26:24 erzielte, deutete sich an, dass die Siegesserie der Bären weiterhin Bestand haben sollte.

Katrin Schneider lobte die kämpferische Einstellung nach dem Seitenwechsel, monierte aber die Vielzahl an technischen Fehlern. Viel Zeit bleibt ihr nicht, um die Stellschrauben in Gegenstoß und Angriff neu zu justieren. Am kommenden Samstag (18 Uhr) kommt Harrislee nach Ketsch.