11.10.2018 16:06 Uhr - 1. Bundesliga - jun

"Man hofft nur, dass der Siebenmeter irgendwie reingeht": Drei Fragen an... Lone Fischer

Lone FischerLone Fischer
Quelle: Buxtehuder SV / Dieter Lange
In dem Handball-Krimi zwischen dem Buxtehuder SV und der HSG Blomberg-Lippe setzte sie den Schlusspunkt: Lone Fischer verwandelte wenige Sekunden vor Abpfiff den Siebenmeter zum 29:27 für den BSV, sodass der letzte Treffer der Gäste wirkungslos blieb. Nach dem Spiel zeigte sich die Nationalspielerin im Kurzinterview überglücklich...

Lone, wie fällt dein Fazit aus?

Lone Fischer:
Ich bin überglücklich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir wussten von Anfang an, dass es ganz, ganz schwer wird. Blomberg ist eine spielerische starke Mannschaft. Ich bin jetzt einfach nur stolz auf unser Team, dass wir unsere Leistung über 60 Minuten durchgezogen haben und freue mich tierisch über diesen Sieg.

Du hast Sekunden vor Schluss den Siebenmeter verwandelt, der euch den Sieg gesichert hat. Was denkt man als Schützin vor so einem Wurf?

Lone Fischer:
Eigentlich gar nichts (lacht). Man hofft nur, dass er irgendwie reingeht. Ich bin sehr glücklich, dass das geklappt und bin wirklich stolz auf das ganz Team.

Am Wochenende steht nun die 2. Runde im EHF-Cup an, Gegner ist Viborg HK. Welche Rolle spielt der Wettbewerb für euch?


Lone Fischer:
Es ist eine Aufgabe, die wir sehr gerne annehmen, an die wir aber auch ganz entspannt herangehen. Natürlich wollen wir eine Runde weiterkommen, aber es ist ein Wettbewerb, wo wir etwas befreiter aufspielen können. Wir haben keinen Druck und nehmen diesen Sieg natürlich gerne als Rückenwind für die Aufgabe in Dänemark.