08.10.2018 10:49 Uhr - DHB-Pokal - PM Nellingen, red

Nellingen hat sich in Trier "das Leben selber schwer gemacht"

Jennifer Issifou entschied die PartieJennifer Issifou entschied die Partie
Quelle: TVN
Die Schwaben Hornets Ostfildern setzten sich am Samstagabend im DHB-Pokal gegen die DJK/MJC Trier mit 26:28 durch. Allerdings quälten sich die Filder-Handballerinnen gegen einen engagiert auftretenden Gegner bis zum Schluss.

Es war die Partie der Abwehrreihen und vergebenen Torchancen. Die Hornets hatten Mühe in der Abwehr und konnten sich nur ganz wenig Balleroberungen erarbeiten um über die erste Welle zu leichten Torerfolgen zu gelangen. Oft musste die Offensive aus dem stehenden Angriff agieren und Trier arbeitete richtig gut aus einer 6:0-Deckung heraus. Keinem der beiden Teams gelang es, sich im Spielverlauf der ersten Hälfte entscheidend abzusetzen. Mit einem sehr mageren 12:12 ging es schließlich in die Pause.

Auch nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit ging es ausgeglichen weiter. Den ersten Treffer konnten die Hornets markieren was allerdings auch nicht die erhoffte Wende für den Erstligisten bedeuten sollte. Trier kämpfte um jeden Ball und Meter und blieb damit weiterhin auf Schlagdistanz. In der 40. Spielminute gelang es den Schwaben Hornets Ostfildern erstmals, einen 3-Tore-Vorsprung herauszuwerfen (16:19) und ein 3:0-Lauf brachte ab der 45. Minute etwas mehr Ruhe ins Spiel (18:22).


Wer nun den Eindruck hatte, dass sich die Miezen geschlagen geben, wurde des Besseren belehrt. Weiterhin kämpfte das Heimteam verbissen und wehrte sich aufopferungsvoll gegen das Pokal-Aus. Nach 58 Zeigerumdrehungen netzte Jennifer Issifou zum erneuten 3-Tore-Vorsprung ein (24:27) und die Partie war somit gelaufen.

"Wir wussten, dass es gegen Trier sehr schwer wird wenn wir nicht von Anfang an in unser Spiel finden. Allerdings haben wir uns durch die vielen vergebenen Torchancen auch das Leben selber schwer gemacht und somit war es vom Ergebnis ein ständiges hin und her. Wir haben es nie geschafft, einen beruhigenden Vorsprung herauszuwerfen. Auch hat Trier richtig gut gekämpft und sich in keiner Phase aufgegeben. Großes Kompliment an Trainerin Elena Vereschako, die ihre Mannschaft gut auf uns eingestellt hatte", so Nellingens Geschäftsführer Bernd Aichele nach dem Pokalspiel.