06.10.2018 10:14 Uhr - DHB-Pokal - PM Vereine, red

Zweitliga-Duell im Pokal: Werder Bremen will in Berlin "nicht pokern"

Meike AnschützMeike Anschütz
Quelle: SV Werder Bremen
In der 2. Runde des DHB-Pokals sind die Werder-Handballerinnen am Samstag, 19.30 Uhr, bei den Füchsen Berlin gefordert. Gegen den Ligakonkurrenten wollen die Bremerinnen die gute Leistung aus dem letzten Ligaspiel bestätigen.

In den letzten beiden Jahren war der DHB-Pokal für die Bremerinnen bereits in der 1. Runde beendet, in dieser Saison ist man durch den 28:16 Auswärtserfolg beim SC Alstertal-Langenhorn in die 2. Runde eingezogen. Nun wartet mit den Berlinerinnen ein Ligakonkurrent auf den SV Werder.

Auch wenn der SV Werder Bremen im Moment einen Tabellenplatz hinter den Spreefüxxen liegt weiß Managerin Britta Lorenz: "Der Pokal hat eigene Gesetze und da sollte man sich nicht auf die Tabelle der Liga versteifen, vor allem da erst vier Spieltage gespielt sind."


Eine Besonderheit gibt es vor dem Duell, denn in der nächsten Woche kämpfen Werder und die Füchse in Bremen um Punkte in der 2. Bundesliga. "Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen und in die nächste Runde einziehen, ein Pokern aufgrund des Ligaspiels am nächsten Wochenende gibt es nicht", so Werder-Trainer Maximilian Busch vor dem ersten Duell mit den Spreefüxxen.

Für Busch geht es in Berlin aber auch darum, die gute Leistung aus der Vorwoche zu bestätigen, als man bei der HSG Gedern/Nidda den ersten Saisonsieg holte. Beim 32:17-Erfolg zeigten die Grünn-Weißen was in ihnen steckt und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

In Nidda hat Werder-Torhüterin Meike Anschütz noch gefehlt, die Reise nach Berlin wird sie nach ihrem Innenbandanriss aber wieder antreten. "Meike ist wieder im Mannschaftstraining und gehört gegen Berlin zum Kader", freut sich Busch auf die Rückkehr der Torhüterin, der somit zwischen den Pfosten wieder die Qual der Wahl hat.