01.10.2018 12:29 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TV Beyeröhde-Wuppertal tut sich schwer gegen Trierer Miezen

Martin SchwarzwaldMartin Schwarzwald
Quelle: TV Beyeröhde-Wuppertal
Mit 25:23 (7:11) siegen die Handballgirls bei den Trierer Miezen und bleiben damit auch im vierten Spiel verlustpunktfrei. Allerdings hatte der TV Beyeröhde-Wuppertal diesmal deutliche Ladehemmungen und konnte erst nach der Halbzeitpause das Spiel für sich entscheiden. Zuvor liefen die Wuppertalerinnen nahezu während der gesamten ersten Spielhälfte einem Vier-Tore-Rückstand hinterher, der vor allem aus der äußerst schlechten eigenen Chancenverwertung resultierte.

"Wir haben eigentlich gar nicht schlecht gespielt, aber allein acht Mal frei vor dem Tor vergeben. Hinzu kamen noch 3 verworfene Siebenmeter!", bilanzierte im Anschluss TVB-Trainer Martin Schwarzwald. Bereits nach gut 15 Minuten sah sich dieser genötigt, den gesamten Rückraum zu wechseln."Damit wollte ich den Druck rausnehmen, und verhindern, dass sich die Misserfolge über das Spiel hinweg bei den Mädels einbrennen", erklärte Schwarzwald im Anschluss.

Eine Maßnahme, die den gewünschten Effekt letztlich nicht verfehlte. Die eingewechselten Luisa Knippert, Johanna Heldmann und Natalie Adeberg machten ihre Sache im Anschluss gut, konnten die Trendwende aber erst nach Wiederanpfiff herbeiführen. Die Handballgirls legten einen 6:1-Lauf hin und gingen damit erstmals in der 38.Spielminute in Führung.


Es fehlte jedoch weiterhin an der gewohnten Sicherheit und anstatt nun "den Sack zuzumachen" konnte Trier wieder aufschließen. Die Miezen ließen sich in der Folge nicht abschütteln und der knappe Zwei Tore-Vorsprung der Handballgirls ließ die mitgereisten Fans bis kurz vor Abpfiff zittern. Den wichtigen letzten Treffer zum 25:23 für die Handballgirls erzielte dann am Ende Ramona Ruthenbeck und erlöste damit den TVB Wuppertal.

Elena Vereschako merkte nach Spielschluss an: "Ich glaube, man hat gesehen, dass wir einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Mit der Leistung war ich im Großen und Ganzen zufrieden", sagte Vereschako, die sich beim Publikum für die tolle Unterstützung bedankte, "aber wir haben immer noch keine Punkte".