22.09.2018 12:11 Uhr - 1. Bundesliga - PM Dortmund

"Jede einzelne Spielerin ist gefordert": Borussia Dortmund muss gegen TuS Metzingen ran

Delaila AmegaDelaila Amega
Quelle: Michael Schmidt
Wenn es am kommenden Samstag, den 22. September um 19:30 Uhr (Sporthalle Bleichstein, Hengsteyseestraße 26, 58313 Herdecke) zum Heimspiel der BVB Handball Damen gegen TuS Metzingen kommt, soll nach Möglichkeit ausschließlich der Handball zählen. Nicht gerade die einfachste Aufgabe nach der Trennung von Trainer Norman Rentsch. "Klar war es eine emotionale Woche", sagt Interimscoach Gino Smits und fügt an: "Wir haben den Fokus auf das Spiel gerichtet und uns vernünftig vorbereitet."

Mit Blick auf den kommenden Gegner wird klar, dass da ein richtiger Brocken in die Bleichsteinhalle kommt: Der TuS Metzingen unterlag zwar im gestrigen Nachholspiel am Mittwoch der SG BBM Bietigheim, spielt aber an guten Tagen einen beeindruckend schnellen und druckvollen Handball aus einer stabilen Abwehr heraus. Das glückte in der abgelaufenen Saison nicht immer - um diese Stärken dauerhaft auf die Platte zu bringen, wurde mit André Fuhr ein absoluter Fachmann verpflichtet.

"Seine Teams stellen ihre Gegner stets vor Herausforderungen", sagt Smits anerkennend. Von denen dürfte es am Samstag genug geben. Nach den jüngsten Eindrücken kommt da vor allem Delaila Amega in Frage. Die junge Niederländerin trat schon beim Auswärtssieg in der vergangenen Saison positiv in Erscheinung und war auch am Mittwoch acht Mal erfolgreich. Zusammen mit Monika Kobylinska (sechs Treffer) erzielte sie über die Hälfte aller Metzinger Treffer. Es wartet also ein hohes Ausmaß an individueller Klasse auf den BVB.


"Wir müssen eine konstant gute Leistung bringen, um zu punkten. Jede einzelne Spielerin ist gefordert und wir brauchen auch eine tolle Kulisse", prognostiziert Smits. Neben der Stärke des Gegners kommt erschwerend hinzu, dass die Gastgeberinnen in nahezu jedem Mannschaftsteil Verletzungssorgen plagen. Smits ist allerdings kein Fan davon, sich damit allzu lange aufzuhalten.

"Wir wollen und müssen die Aufgabe mit den Spielerinnen, die da sind, lösen. Und das können wir auch, weil wir einen breiten Kader haben. Wir sind auf allen Positionen doppelt besetzt", gibt sich der Niederländer vorsichtig optimistisch.