17.09.2018 18:49 Uhr - 2. Bundesliga - PM Nürtingen

Unerwarteter Kantersieg für die Kurpfalz Bären in Nürtingen

Siegerselfie der Kurpfalz Bären nach dem Erfolg gegen NürtingenSiegerselfie der Kurpfalz Bären nach dem Erfolg gegen Nürtingen
Quelle: Kurpfalz Bären
Gegen den dezimierten Kader der TG Nürtingen - nur acht Feldspielerinnen - ließen die Bären-Ladies nichts anbrennen und gewannen mit 32:23 (14:10). Wieder einmal zahlte es sich aus, dass die Mannschaft von Katrin Schneider nicht von der Tagesform einiger weniger Spielerinnen abhängt, sondern die Verantwortung breit im gesamten Kader verteilt ist. Diesmal ging das Sonderlob der Trainerin an Elena Fabritz, Lena Feiniler, Lara Eckhardt, Sina Michels, Verena Oßwald und Lea Marmodee, die in der Nürtinger Halle viele entscheidende Akzente setzten. Aber auch Carmen Moser bewies in der zweiten Hälfte ihre außergewöhnliche Klasse. Carmen kommt nach ihrer langwierigen Verletzung wieder in Topform und hat nach der Pause gezeigt, wie wichtig sie für unser Team ist", so Kate Schneider nach dem unerwartet klaren Sieg.

Als Carmen Moser in der 15. Spielminute das 3:8 erzielte, waren die Hoffnungen der Nürtinger Fans auf einen Heimsieg ihrer Mannschaft schon erheblich gedämpft. Aber die Kampfstärke der Gastgeber, die vor allem von Lisa Wieder repräsentiert wurde, sorgte dafür, dass die Bären noch keineswegs den Sack zumachen konnten. "Uns fehlte in vielen Situationen die letzte Konsequenz, und mit dem 10:14 Halbzeitstand war ich nicht restlos zufrieden", bemängelte Kate Schneider den Auftritt ihrer Mannschaft.

Die Anspannung auf der Auswechselbank der Bären löste sich erst, als Lena Feiniler zehn Minuten vor Schluss mit dem 17:23 für die Vorentscheidung sorgte. "Elle und Stift haben in dieser Phase vor allem in der Abwehr eine starke Leistung gezeigt und letztendlich dafür gesorgt, den Angriffsdruck der Nürtinger Mannschaft zu bremsen", so die Ketscher Trainerin, die diesen Sieg nicht überbewerten möchte: "Erst die nächsten Spiele gegen Kirchhof und in Rödertal werden zeigen, wo wir stehen und ob wir im Spitzenfeld der Liga mithalten können."

Am kommenden Samstag (18:00 Uhr) wird die von allen Experten hoch eingeschätzte SG Kirchhof in die Ketscher Neurotthalle kommen. Die mit vielen Profis ausgestattete Mannschaft fertigte die Berliner Füchse mit 31:22 ab und wird sicherlich alles daransetzen, auch bei den Bären beide Punkte mitzunehmen. Dazu Tom Löbich: "Der Start ist geglückt, aber jetzt kommt ein ganz dicker Brocken. Dann werden wir sehen, wo wirklich stehen."