15.09.2018 09:46 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TVB Wuppertal will auswärts nachlegen, HSG Gedern/Nidda möchte Heimvorteil nutzen

Christian BreilerChristian Breiler
Quelle: HSG
Den Saisonauftakt gegen Aufsteiger TSV Nord-Harrislee konnten die Handballgirls in souveräner Manier in der heimischen Buschenburg für sich entscheiden. Nun folgt am heutigen Samstag um 18:00 Uhr der erste Auswärts-Auftritt der Handballgirls, und dabei geht es erneut gegen einen Liga-Neuling. "Wir freuen uns natürlich sehr darauf, das ist eine tolle Geschichte", blickt HSG-Trainer Christian Breiler dem Heimauftakt entgegen.

Im hessischen Nidda sind die Handballgirls bei der HSG Gedern/Nidda zu Gast und diese Aufgabe dürfte für den TVB durchaus knifflig werden. Die HSG ist ähnlich wie Nord-Harrislee mit einer Auswärtsniederlage in die Saison gestartet, wusste beim 28:33 in Zwickau jedoch durchaus zu gefallen, und will nun in eigener Halle vor großer Kulisse natürlich punkten.

Der TVB muss in Nidda ein Stück weit improvisieren, denn Pia Adams steht berufsbedingt nicht zur Verfügung und auf der rechten Außenbahn klafft in den kommenden zwei Wochen eine Lücke. Hannah Kamp fällt mit Schulterverletzung längerfristig aus, und Lisa Havel ist privat verhindert. Allerdings können auch Katharina Hufschmidt und Michelle Stefes die Rechtaußen-Position besetzen - zudem hat man beim TVB kurzfristig Linkshänderin Joyce Roeske reaktiviert.

Martin Schwarzwald sieht sein Team dennoch in der Favoritenrolle: "Das ist eben so etwas wie ein Mentalitäts-Test, denn uns erwartet ein körperlich unterlegener Aufsteiger, der seine Chance im Tempospiel sucht. Wir müssen uns gegenüber unserem ersten Spiel im Positionsangriff auf jeden Fall steigern und eine konzentrierte und motivierte Leistung abrufen. Wenn unsere Abwehr und Umschaltspiel greifen, bin ich positiv gestimmt, dass wir auch dort bestehen werden."

"Dieses Spiel", sagt Breiler, "ist für alle etwas ganz Besonderes". Um den etablierten Zweitligisten aus Wuppertal ärgern zu können, setzt der Trainer nicht zuletzt auf die Zuschauer. "Ich hoffe, dass die Halle voll wird, das hätten sich die Mädels verdient", betont er. "Im Zusammenspiel mit unseren Zuschauern haben wir schon einige Feste gefeiert. Auch dieses Mal wollen wir mit dem Heimvorteil im Rücken über uns hinauswachsen. Dafür benötigen wir auch in schlechteren Phasen die Unterstützung von der Tribüne!"