15.09.2018 09:35 Uhr - 2. Bundesliga - PM Kurpfalz Bären

Katrin Schneider: "In Nürtingen müssen wir kampfbereit sein"

Lena FeinilerLena Feiniler
Quelle: Kurpfalz Bären
In der vergangenen Saison siegten die Kurpfalz Bären mit 28:24, zuvor hatte es für sie aber in Nürtingen nichts zu holen gegeben. Auch diesmal erwarten die Bären-Ladies einen harten Kampf, denn Nürtingen wird mit aller Macht den ersten Saisonsieg feiern wollen. Beim Auftakt in Berlin führte das Team von Trainer Stefan Eidt zwar zur Pause mit 13:12, doch in der zweiten Hälfte gelangen seinen Spielerinnen noch ganze sechs Tore. "Da wäre heute für uns mehr drin gewesen", klagte Eidt nach der 19:23-Niederlage. Jetzt soll unbedingt ein Sieg über die Bären her, um nicht gleich wieder hinten in der Tabelle aufzutauchen.

"Da sich die Mannschaft um Trainerin Kate Schneider im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert hat, werden die Kurpfalzbären auch diese Saison wieder ein gewichtiges Wort im Rennen um die Tabellenspitze mitreden. Zwar verlor man im Pokal beim Ligakonkurrent in Mainz, doch beim Saisonauftakt gegen Lintfort zeigten sich die Bären wieder von ihrer besten Seite und fuhren einen ungefährdeten 31:24-Sieg ein", verweist der Pressedienst der TGN auf die geringe Fluktuation im Kader des Vorjahresdritten.

Eigentlich wollte die - das Nürtinger Spiel jahrelang dominierende - Linkshänderin im vergangenen Mai ihre Karriere beenden. Doch die Appelle der Nürtinger Verantwortlichen verhallten nicht ungehört. Verena Breidert hängte noch eine Saison dran, wohl auch, weil der Nürtinger Kader recht dünn ausgestattet ist. In Berlin standen ganze acht Feldspielerinnen zur Verfügung, womit der Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte wohl auch zu begründen ist.

Neben der Langzeitverletzten Nadine Hofmann (Kreuzbandriss) wird auch Lea Schuhknecht noch einige Wochen ausfallen und es muss weiterhin auf der Rückraum Links-Position improvisiert werden. Umso wichtiger, dass die beiden angeschlagenen Routiniers Delia Cleve und Verena Breidert diese Woche wieder voll im Training dabei waren.

Die Sorgen von Stefan Eidt teilt Kate Schneider nicht: "Wir reisen mit voller Kapelle nach Nürtingen und stellen uns auf ein kräftezehrendes Spiel ein. Wichtig wird sein, schnell in unseren Rhythmus zu kommen, denn dann haben wir gute Chancen auf den ersten Auswärtssieg. Dabei wird es sicherlich auf darauf ankommen, die vielen technischen Fehler, die in der Schlussphase des Spiels gegen Lintfort auftraten, abzustellen, als man einen noch höheren Sieg geradezu verschenkte."

Tom Löbich warnt daher auch eindringlich: "Gegen Nürtingen gab es in der Vergangenheit immer hart umkämpfte Begegnungen, da müssen wir sehr konzentriert zu Werke gehen." Die Bärenfans sind jedenfalls auf den ersten Saisonauftritt ihrer Bären in einer fremden Halle gespannt.