08.09.2018 09:29 Uhr - 1. Bundesliga - PM NSU

Neckarsulmer Sport-Union empfängt im ersten Spiel der neuen Saison die TusSies Metzingen

Pascal MorgantPascal Morgant
Quelle: NSU
Die Sommerpause ist für die Sport-Union nun endgültig vorbei. Nach zwei schweißtreibenden Monaten Vorbereitung empfängt die Neckarsulmer Sport-Union wie in der vergangenen Saison die TusSies Metzingen zum Saisonauftakt in der Handball Bundesliga Frauen (HBF). In diesem Jahr sind die Neckarsulmerinnen gegen die TusSies nach einem personellen Umbruch erstmals unter der Leitung des neuen Cheftrainers Pascal Morgant und freuen sich auf die Rückkehr in die Ballei. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.

Gleich acht neue Spielerinnen musste das Trainerteam um Pascal Morgant in der Vorbereitung in eine neu formierte Mannschaft integrieren. In der ersten Vorbereitungsphase startete die NSU direkt mit dem Ball in die Trainingseinheiten und begeisterte die Neckarsulmer Fans unter anderem beim Heimsieg gegen die chinesische Nationalmannschaft sowie dem Bundesliga Fan-Fest mit Joey Kelly. In der zweiten Stimmungsphase wurde das Stimmungsbild durch die Verletzungen von Sina Namat, Michelle Goos und Roberta Ivanauskaite mehrmals deutlich getrübt.

"Wir waren in unseren Vorbereitungsphasen natürlich in der Findung und dieser Prozess muss auch in den ersten Pflichtspielen noch fortgesetzt werden. Wir arbeiten alle intensiv an unserem Findungsprozess, aber natürlich haben die Verletzungen uns auch immer wieder zurück geworfen. Unser neues Gesicht bzw. die neue Struktur spielt sich aber sowohl sportlich als auch organisatorisch in Verbindung mit unserer Geschäftsstelle langsam ein, weshalb ich uns für die Zukunft gut aufgestellt sehe", erklärte Morgant die Entwicklungen in den ersten Monaten im neuen Verein.


Im ersten Pflichtspiel wartet mit den TusSies Metzingen wieder ein großes Kaliber auf die Sport-Union. Mit Trainer André Fuhr gibt es auch in Metzingen frischen Wind an der Seitenlinie. Fuhr war 16 Jahre lang bei der HSG Blomberg-Lippe und zählt durch seine erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren zu den großen Trainerpersönlichkeiten in der HBF. Bei den TusSies findet Fuhr einen starken Kader vor, der mit zahlreichen Nationalspielerinnen gespickt ist und vor allem für das Tempo- und Umschaltspiel bekannt ist. Dazu gesellten sich im Sommer mit den Neuzugängen Tamara Haggerty, Patricia Kovacs sowie Julia Harsfalvi weitere starke Spielerinnen. Mit Madita Kohorst und Anika Niederwieser fallen aber auch auf Metzinger Seite zwei Spielerinnen langfristig aus.

"Die Spielphilosophie von André Fuhr und die Metzinger Mannschaft passen gut zusammen. Sie gehen ein extrem hohes Tempo und schalten aus der Abwehr schnell in die Offensive um, das hat uns auch das Testspiel beim TV Nellingen wieder einmal aufgezeigt. Auf dieses Tempo müssen wir uns natürlich für das Spiel am Samstag einstellen. Wir wollen aber trotz unserer Verletztenmisere mit dem größtmöglichen Widerstand dagegenhalten und das Spiel so lange wie möglich offen gestalten. Am Ende schauen wir dann, was mit der Unterstützung in der Ballei dabei zustande kommt", so Morgant weiter.