07.09.2018 15:21 Uhr - 2. Bundesliga - PM Bremen

Werder Bremen "heiß" auf Kirchhof

Zum Saisonstart in der 2. Liga empfangen die Spielerinnen des SV Werder Bremen die SG 09 Kirchhof am Samstag um 19.30 Uhr in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle. Die Mannschaft von Gästetrainer Christian Denk war bereits in der letzten Saison der Auftaktgegner der Bremerinnen und zählt nach einem starken 5. Platz in der Vorsaison zum Favoritenkreis in der 2. Liga.

"Für mich gehört Kirchhof zu den Meisterschaftsfavoriten", so Werder-Trainer Maximilian Busch vor dem ersten Spiel. Trotzdem rechnet er sich und seiner Mannschaft Chancen auf einen Sieg aus.

In der Vorbereitung zeigte sich, dass Busch mit seiner Mannschaft einen temporeichen und variablen Handball spielen will. Auch die Generalprobe, mit dem 28:16-Sieg im DHB-Pokal beim SC Alstertal-Langenhorn, war erfolgreich. "Die Mannschaft hat in der Vorbereitung hart gearbeitet und ist heiß auf das erste Spiel, wir werden von Beginn an hellwach sein", so Busch.

Für einen erfolgreichen Saisonstart wird es aber auch auf die Unterstützung der Zuschauer ankommen. "Wir wollen die Zuschauer bei den Heimspielen mitreißen und mit deren Unterstützung im Rücken attraktiven und erfolgreichen Handball spielen", schaut der Werder-Coach auf die Heimspiele voraus.

Der Kader der Bremerinnen ist durch die Neuzugänge Marie Andresen, Katharina Meier und Sarolta Selmeci in der Breite stärker geworden, hinzukommen hoffnungsvolle Nachwuchstalente. Zum Kader am Samstag gegen Kirchhof werden mit Kathleen Hertes und Hanna Ferber-Rahnhöfer zwei Spielerinnen aus der eigenen A-Jugend zählen. Wer letztendlich aber auf dem Spielberichtsbogen steht, wollte Busch noch nicht verraten.

"Wir sind bereit", sagt Kirchhof-Trainer Christian Denk. "Wir sind reiferer und cleverer geworden", sagt Denk optimistisch. Außerdem haben die Neuzugänge für mehr Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft gesorgt. Und für neue Optionen im Angriff. Überhaupt noch nicht festgelegt hat sich Christian Denk in der Torwartfrage. "Das wird spannend", freut er sich über die Qual der Wahl, wobei die junge Frederikke Siggaard durch starke Trainingsleistungen die bisherige Nummer eins, Katarzyna Demianczuk, herausfordert.