21.08.2018 13:08 Uhr - 1. Bundesliga - PM Buxtehuder SV

BSV-Spielerin Yara Nijboer beendet Handball-Karriere

Yara Nijboer freut über den überraschenden DHB-Pokal-Gewinn 2017 mit dem Buxtehuder SV in Bietigheim.Yara Nijboer freut über den überraschenden DHB-Pokal-Gewinn 2017 mit dem Buxtehuder SV in Bietigheim.
Quelle: Buxtehuder SV
Mit drei Kreuzbandrissen innerhalb knapp drei Jahren war Yara Nijboer (25) der große Pechvogel in der Buxtehuder Bundesliga-Mannschaft. Jetzt hat sich die Linkshänderin entschieden, ihre Karriere aus gesundheitlichen Gründen zu beenden.

In zwei Spielzeiten in Buxtehude konnte Yara Nijboer überhaupt nur sechs Bundesligaspiele absolvieren. 2016 kam die Niederländerin nach überstandenem ersten Kreuzbandriss zum BSV, doch bereits beim Vorbereitungsturnier in Blomberg verletzte sie sich erneut am Kreuzband. Zum Final Four 2017 war sie wieder fit und konnte mit ihrer Mannschaft den Gewinn des DHB-Pokals in Bietigheim feiern. Doch bereits im vierten Bundesliga-Spiel der Saison 2017/18 in Leverkusen traf es sie erneut.

Operation und Reha sind auch diesmal sehr gut verlaufen, das Knie ist nahezu schmerzfrei. Die Lust auf Handball ist auch immer noch da, aber Yara hat für sich "eine Entscheidung der Vernunft" getroffen.


Auch heute macht Yara fast täglich Sport: Fitness, Laufen und Radfahren. Ihr nächstes sportliches Ziel:?Triathlon. Yara Nijboer: "Ich brauche eine neue Herausforderung". Auf jeden Fall bleibt die Niederländerin in Buxtehude. Sie arbeitet schon länger und seit dem 1. Januar in Vollzeit bei der Este Shipping & Trading GmbH.

Yara Nijboer:?"Wir haben da ein tolles Team. Der Job macht mir sehr viel Spaß." Auch in der Halle Nord wird man Yara weiterhin sehen:?"Natürlich werde ich mir möglichst viele Spiele ansehen."

BSV-Manager Peter Prior:?"Es ist sehr schade. Wir hätten Yara gerne noch Jahre in unserem Team gehabt, aber ihre Entscheidung ist nachvollziehbar und vernünftig. Wir wünschen Yara für die Zukunft alles Gute und freuen uns, dass sie in Buxtehude schnell heimisch geworden ist - wie schon viele Spielerinnen zuvor, die auch nach ihrer sportlichen Karriere geblieben sind."