13.08.2018 14:14 Uhr - 1. Bundesliga - PM Dortmund

Dortmund triumphiert bei Domstadt-Cup

Caroline MüllerCaroline Müller
Quelle: Wolfgang Stummbillig
Die BVB Handball-Damen haben sich am vergangenen Wochenende zum dritten Mal in Folge den Titel beim Domstadt-Cup der SV Germania Fritzlar sichern können. Bei dem zweitägigen Turnier konnte das Team von Trainer Norman Rentsch alle vier Spiele (Spielzeit zwei mal 20 Minuten) für sich entscheiden und somit den Titel bereits zum zweiten Mal verteidigen. Im Finale besiegte man die HSG Bad Wildungen Vipers mit 20:18.

Der BVB eröffnete das Turnier am Samstag mit einem überzeugenden 28:8 gegen die Gastgeberinnen, die in der kommenden Saison in der dritten Liga West auf die Zweitvertretung der Schwarzgelben treffen werden. Rentsch griff konsequent auf das taktische Mittel der siebten Feldspielerin zurück. Das sah auch in der zweiten Partie des Tages nicht anders aus: Gegen den HC Rödertal taten sich die Schwarzgelben ob der hohen körperlichen und mentalen Belastung dieses taktischen Mittels schwer, gewannen jedoch auch diese Partie mit 22:21.

Somit ging es am Sonntagmittag im letzten Spiel der Gruppe A gegen den Zweitligisten Mainz um den Gruppensieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale. Die Dortmunderinnen gaben sich keine Blöße und stellten eine massive Abwehr mit den starken Torhüterinnen Woltering und Duijndam dahinter. Anschließend ging es mit Tempo nach vorne, Mainz fehlten die Mittel, um auf Augenhöhe zu agieren. Somit gewann der BVB trotz einer ausbaufähigen Chancenverwertung deutlich mit 21:9 und stand im Finale.


Dort warteten am Abend die ebenfalls noch ungeschlagenen HSG Bad Wildungen Vipers. Sie hatten sich in der Parallelgruppe gegen die beiden Zweitligisten aus Lintfort und Beyeröhde sowie den dritten HBF-Vertreter aus Bensheim durchgesetzt. "Das Finale war hinten raus ein gutes Spiel, wir mussten an unsere Grenzen gehen", analysiert Rentsch die enge Partie gegen die "Vipers". Zur Pause führte seine Mannschaft mit 10:8. Beide Teams zeigten eine ordentliche Rückzugsbewegung, sodass einfache Tore aus dem Tempospiel Seltenheitswert hatten. Stattdessen gab es insbesondere auf den Halbpositionen intensive Zweikämpfe zu sehen, die insbesondere Harma van Kreij immer wieder zu Toren für ihre schwarzgelben Farben nutzen konnte.

Im zweiten Durchgang übernahm dann Nadja Månsson Verantwortung und nutzte mit mehreren einfachen Toren aus dem Rückraum die Passivität der HSG-Deckung, sodass der knappe Vorsprung dauerhaft Bestand hatte. Zwei Minuten vor Schluss machte Caroline Müller mit ihrem Treffer zum 20:17 alles klar. So durften die Schwarzgelben zum dritten Mal hintereinander mit dem Wanderpokal nach Hause fahren - und weil es nächstes Jahr einen neuen Pokal geben wird, dürfen sie ihn dieses Mal sogar behalten.

Dortmund: Duijndam, Woltering, ten Holte
A. Müller, C. Müller, Weisheitel, Fege, Kriese, Månsson, van Kreij, Stockschläder, Vaszari, Einarsdóttir, Mack