05.07.2018 10:01 Uhr - 1. Bundesliga - PM BVB, red

"Gute Mischung": Norman Rentsch freut sich auf Zusammenarbeit mit Trainerteam in Dortmund

Norman RentschNorman Rentsch
Quelle: Ruhr Nachrichten/Schütze
Wenn der neue Trainer der BVB Handball Damen seine Schützlinge am 16. Juli zum Trainingsauftakt bittet, trifft er neben neuen Spielerinnen ebenso auf ein neues Trainerteam. Dieses umfasst neben Norman Rentsch selbst drei weitere Personen: Andreas Kuno, Zuzana Porvaznikova und Oliver Tschirnhaus. Mit Co-Trainerin Porvaznikova und Athletiktrainer Tschirnhaus setzt man beim BVB auf bewährte Kräfte; Kuno ist ebenso wie Rentsch neu im Trainerstab.

Unter der Leitung von Cheftrainer Rentsch soll sich das neue Trainerteam bestmöglich ergänzen - und der 38-Jährige ist äußerst zuversichtlich, dass dieses Unterfangen gelingt: "Es ist ganz wichtig, ein gutes Trainerteam zu haben, wo jeder seine persönlichen Kompetenzen einbringen kann", betont der Ex-Leipziger. "Wir haben eine gute Mischung aus Leuten mit Erfahrung, die den Verein und die Handballszene in Dortmund kennen und neuen Inputs."

Der Coach weiter: "Zuzana Porvaznikova bringt jede Menge Erfahrung aus dem Jugendbereich sowie der taktischen und technischen Ausbildung mit. Oliver Tschirnhaus habe ich als akribischen Athletiktrainer kennengelernt, dessen Expertise im modernen Handball aufgrund der Dynamik und der Verletzungsprophylaxe eine große Rolle spielt. Gemeinsam mit Andreas Kuno können wir so gewährleisten, dass auch bei unserem großen Kader stets eine individuelle Betreuung einzelner Spielerinnen oder kleinerer Gruppen im Trainingsprozess gegeben ist."

Porvaznikova ist seit 2005 zunächst als Spielerin auf dem Feld, dann als Trainerin an der Seitenlinie für Borussia Dortmund aktiv. Zudem konnte die gebürtige Slovakin im vergangenen Sommer als DHB-Trainerin mit der weiblichen U17-Nationalmannschaft den Europameistertitel erringen. Tschirnhaus begleitete seit seinem Einstieg 2011 den Weg der BVB Handball Damen von der zweiten Liga in die Bundesliga und in der vergangenen Saison bekanntlich beim Einzug in den Europapokal. "Dass die Schwarzgelben im Saisonendspurt auf einen verletzungsfreien Kader bauen konnten, darf sich sicherlich auch der Athletiktrainer als seinen Verdienst verbuchen", lobt der Verein.

Neuling Andreas Kuno ist ebenfalls kein unbekanntes Gesicht in der hiesigen Handballszene. Als Spieler und insbesondere Abwehrspezialist war Kuno selbst in der zweiten und dritten Liga aktiv, später dann auch in Dortmund, wo es Anfang der 2000er Jahre erste Berührungspunkte mit den schwarzgelben Handballerinnen gab. Nach seiner aktiven Karriere schlug Kuno die Trainerlaufbahn ein, Priorität genoss jedoch stets der Hauptberuf als Verkaufsleiter.

Daran hat sich bis heute nichts geändert - allerdings auch nicht an der Tatsache, dass Kuno nach wie vor Lust auf den Trainerjob hat. "Ich habe die Handballerinnen des BVB nie aus den Augen verloren und als es dann die Möglichkeit gab, eine solche Chance hier in Dortmund zu bekommen, habe ich zugesagt", erklärt Kuno, der eigenverantwortlich wichtige Impulse im Trainingsprozess setzen soll und will.