19.06.2018 17:21 Uhr - 3. Liga Süd - Schwan, PM TSG

Zwei Neuzugänge für die "Junior-Bären" der TSG Ketsch

Adrian FuladdjuschAdrian Fuladdjusch
Quelle: Kurpfalz Bären Ketsch
Die in der Südstaffel der 3. Liga spielenden Junior-Bären der TSG Ketsch haben sich für die kommende Saison die Dienste zweier "Scharfschützinnen" gesichert. Christina Völker und Nina Hofstetter werden ab sofort das "Rote Trikot" der Kurpfalz Bären tragen. "Nun steht der Kader, und wir können es kaum abwarten, wenn es ab dem 09. Juli mit der Vorbereitung losgeht", so ein angriffslustiger Coach Fuladdjusch.

Trotz der 120 Tore von Christina Völker konnte sich die SG OBK, eine Spielgemeinschaft aus Zeiskam, Ottersheim, Bellheim und Kuhardt, nicht in der 3. Liga Süd halten und muss nach nur einem Jahr wieder den Gang in die Rheinland-Pfalz Oberliga gehen.

Christina Völker hat jedoch Geschmack an der 3. Liga gefunden und wollte unbedingt auch weiterhin in dieser Klasse spielen, im Trikot der Junior Bären. "1991 wurde Christina in Bellheim geboren und spielte dort seit ihrem fünften Lebensjahr Handball. Über die RPS Liga ist ihre Mannschaft 2017 in die 3. Liga aufgestiegen. Die wurfgewaltige Rückraumspielerin ist neben ihrem Handball viel auf zwei Rädern unterwegs und macht mit ihrem Mountainbike den Pfälzer Wald unsicher", stellt der Pressedienst der TSG den Neuzugang vor.

Hofstetter kehrt in Bärenhöhle zurück


Im Oktober 2016 hat sich Nina Hofstetter im Spiel gegen den VFL Pfullingen in der BWOL am Kreuzband verletzt. Das war ihr letzter Auftritt bei den Junior-Bären. Nina Hofstetter war maßgeblich an den Aufstiegen der Junior-Bären in die BWOL beteiligt. Nach ihrem Kreuzbandriss verschlug es sie beruflich nach Mainz.

Dort schloss sie sich der Reserve der "Meenzer Dynamites" an und schaffte mit den Oberliga Damen von Mainz den Aufstieg in die 3. Liga. "Anscheinend macht ihr das Aufsteigen mächtig Spaß", so der Pressedienst der TSG, der anfügt: "Nun zog es Nina beruflich wieder nach Mannheim zurück und es meldete sich das `Bären-Gen`. Und das Bären-Rudel nahm Nina mit offenen Armen wieder auf."

"Ich bin sehr glücklich, Christina und Nina bei uns zu haben. Sportlich sind es zwei Spielerinnen, die uns in der letzten Saison ab und an gefehlt haben. Spielerinnen, die einfache Tore aus dem Rückraum erzielen. Menschlich passen sie aber ebenfalls zu uns, ein wenig frech, offen und für jeden Spaß zu haben", so Coach Fuladdjusch.

"Christina ist mir 2013 beim Edeka Cup in Heddesheim aufgefallen, damals noch als Trainer in Bensheim. Seitdem wollte ich sie bei mir im Team haben und wir standen in Kontakt. Dass es jetzt geklappt hat, freut mich sehr", so Fuladdjusch, der anfügt: "Nina habe ich in der Jugend und dann auch bei den Junioren schon trainiert. Getreu dem Motto: Einmal Bär, immer Bär, heißen wir sie herzlich willkommen."