15.06.2018 08:49 Uhr - 3. Liga Nord-West - chs

Zweitligaaufstieg für Solingen-Gräfrath "nicht darstellbar"

Nicole Münch, Vanessa Brandt, Friedhelm KramerNicole Münch, Vanessa Brandt, Friedhelm Kramer
Quelle: HSV Solingen-Gräfrath
Drittligist HSV Solingen-Gräfrath wird zur kommenden Spielzeit wieder in die alte Heimat zurückkehren. Der Tabellendritte der abgelaufenen Spielzeit in der Weststaffel wird die Sporthalle am Kannenhof und künftig wieder in der Klingenhalle spielen.

"Dass wir 2018 nur ein Heimspiel gewonnen haben, ärgert mich schon", betont Geschäftsführer Friedhelm Kramer gegenüber dem Solinger Tageblatt mit Blick auf die Gesamtbilanz von 26:18 Zählern, den zehn bzw. fünf Punkten Rückstand auf Meister Lintfort und Vizemeister Köln.

Doch für den Umzug sprechen nicht die sportlichen Gründe, vielmehr ist die bisherige Halle für den erwarteten Zuschauerschnitt von 300 Besuchern zu klein, Beschwerden der Anwohner hätten zudem für ein Verbot der Trommeln gesorgt. Derartige Sorgen wird man in der 2.400 Zuschauer fassenden Halle nicht haben, dafür werde künftig das Catering extern versorgt werden.

Ein Aufstieg in die 2. Bundesliga sei trotz der namhaften Neuzugänge wie Mandy Reinarz (TV Beyeröhde) oder Vanessa Brandt (Borussia Dortmund) nicht geplant. "Das ist zurzeit finanziell nicht darstellbar", so Kramer dem Solinger Tageblatt und betont: "In der 3. Liga mit attraktivem Handball oben mitzuspielen, das ist doch auch schon etwas."