14.05.2018 09:13 Uhr - 1. Bundesliga - PM Oldenburg, red

Deutliche Niederlage gegen Metzingen: Oldenburg verpatzt Pokalgeneralprobe

Malene Staal und Jenny Behrend  können Delaila Amega stoppenMalene Staal und Jenny Behrend können Delaila Amega stoppen
Quelle: Thorsten Helmerichs
In einem temporeichen Handballspiel unterlag der VfL Oldenburg am heutigen Sonntag dem TuS Metzingen deutlich mit 22:34 (10:16). Dabei konnte der VfL, der einige seiner Stammkräfte schonte, nur knapp zwanzig Minuten mithalten bevor die Gäste unaufhaltsam davonzogen.

Hilfreich waren dabei sicherlich auch die zahlreichen Siebenmeter für die Gäste in dieser Phase des Spiels. "Wir haben zum Ende der ersten Halbzeit nicht mehr so aggressiv gedeckt und auch die Chancenauswertung war nicht so gut. Daran arbeiten wir derzeit im Training. Außerdem hatte Metzingen Vorteile in der Siebenmeterquote. Wie geplant haben wir viel gewechselt. Das hat natürlich zu Abstimmungsproblemen geführt. Aber Lisa-Marie Fragge und Marie Steffen haben das im Rückraum gut gemacht. Auch hat sich Malene Staal wieder absolut fit zurückgemeldet", hofft Niels Bötel auf ein Wiedersehen in einer Woche in Stuttgart und einen deutlich engeren Spielverlauf.

Da hätte auch Edina Rott wenig gegen auszusetzen. Zumindest was das Wiedersehen betrifft. "Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Das war wichtig für uns in Hinsicht auf das Final Four wo wir eventuell wieder aufeinandertreffen. Am Anfang waren wir zu langsam in den Beinen und im Kopf, so dass wir zu viele Fehler gemacht haben und nicht aggressiv genug in der Abwehr waren. Das wurde Ende der ersten Halbzeit besser. So konnte ich am Ende allen Spielerinnen Spielpraxis geben und fast alle konnten ihr Tor machen", so die Gästetrainerin.

Zunächst sah es ganz nach einem offenen Schlagabtausch aus. Bis zur zwanzigsten Minute wechselte die Führung mehrfach und keins der beiden Teams konnte einen Vorsprung mit mehr als ein Tor herauswerfen. Dies änderte sich in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit. Da machten die Gäste aus einem 8:8 eine 16:10 Pausenführung.

Ein Rückstand von dem sich der VfL nicht mehr erholen sollte. Zwar konnte das Team von Niels Bötel den Rückstand zunächst konstant bei sechs Toren halten, aber Mitte der zweiten Halbzeit bauten die Gäste den Vorsprung immer weiter aus und hatten neun Minuten vor dem Ende beim Stande von 18:28 erstmals eine zweistellige Führung herausgeworfen. Mit ein Grund hierfür war auch die schlechte Siebenmeterverwertung. Während die Gäste alle Strafwürfe versenkten gelang dem VfL dies nicht einmal bei der Hälfte. So stand am Ende eine deutliche 22:34 Niederlage.