20.04.2018 10:29 Uhr - 1. Bundesliga - PM Metzingen, red

Metzingen reagiert auf Kohorst-Verletzung mit Neuzugang

Ferenc RottFerenc Rott
Quelle: Jürgen Pfliegensdörfer
Nach der Kreuzbandverletzung von Neuzugang Madita Kohorst haben die Verantwortlichen der TusSies mit Jesse van de Polder eine weitere Torfrau verpflichtet. Van de Polder kommt vom niederländischen Erstligisten Quintus Handbal und wird sich, bis zu Kohorsts Rückkehr, die Torhüterposition mit Isabell Roch teilen. Danach soll sie überwiegend das Tor in der dritten Liga "sauberhalten".

Das ambitionierte Nachwuchstalent spielt seit Jahren in den Jugendnationalmannschaften der Niederlande. Im Sommer wird Sie mit der U20-Nationalmannschaft an der WM in Ungarn teilnehmen. Sie hat bereits ein Probetraining in Metzingen absolviert und auch der neue Cheftrainer Andre Fuhr konnte sich bereits ein positives Bild von Ihr machen und begrüßt Ihre Entscheidung nach Metzingen zu wechseln.

"Ich habe mich für Metzingen entschieden, weil sie mir sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten angeboten haben. Ich kann mich in Metzingen als Torhüterin weiterentwickeln und mit dem Team wachsen. Vom Team kenne ich bereits einige Spielerinnen und die anderen waren alle sehr freundlich zu mir, als ich bereits mittrainiert habe. Daher denke ich, dass es eine gute Zeit für mich in Metzingen wird und ich eine Chance in der 1. Mannschaft bekommen werde. Mein persönliches Ziel ist es, in Metzingen meine Torhüterfähigkeiten weiter zu verbessern, dass ich mich für die 1. Mannschaft empfehlen kann, dort Einsatzzeiten erhalte und irgendwann gemeinsam mit Metzingen einen Titel holen werde", so Jesse van de Polder.

"Jesse ist jung und talentiert, hat aber trotzdem bereits reichlich Erfahrungen im Erwachsenen-Bereich und auch im Europapokal gesammelt. Sie bekommt jetzt früher als gedacht Verantwortung auch in der 1. Mannschaft. Aber ich bin mir sicher, dass Sie das zusammen mit Isabell Roch gut machen wird. Sie erinnert mich ein bisschen Sabine Stockhorst. Wenn Sie eine ähnliche Rolle wie Biene damals irgendwann einnehmen kann, dann dürfen wir uns jetzt schon freuen", so Manager Ferenc Rott.

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