08.04.2018 13:32 Uhr - 1. Bundesliga - PM THC, red

Thüringer HC bleibt gegen Nellingen in der Erfolgsspur

Dinah Eckerle erwies sich als sicherer RückhaltDinah Eckerle erwies sich als sicherer Rückhalt
Quelle: Marco Wolf
Der Thüringer HC bleibt in der Erfolgsspur und nimmt weiter Kurs auf den siebten Meistertitel. Das Team von Trainer Herbert Mülller gewann am Samstag gegen den TV Nellingen mit 35:26 (17:13). Spielmacherin Iveta Luzumova avancierte mit 9/1 Treffern zur besten Werferin, als sicherer Rückhalt erwies sich THC-Torfrau Dinah Eckerle. Für die Gäste erzielte Louisa Wolf elf Tore.

Die Gäste aus Nellingen kamen zu Beginn besser in die Partie. Zwei Tempogegenstöße und die Hornets führten mit 2:0 in der Salza-Halle. Im dritten Angriffsversuch konnte Gordana Mitrovic das erste Tor für die Thüringerinnen erzielen. Der Gastgeber zeigte Konzentrationsschwächen im Angriffsspiel. In der Anfangsphase gab es einige Fehlpässe und Fehlwürfe, so dass die Gäste zunächst in Führung blieben. Isabel Tissekker sorgte mit einem sehenswerten Rückraumtreffer für das 4:3 (5. Minute).

Die THC-Frauen glichen nun jeden Treffer aus. Beim Stand von 4:4 hatte Iveta Luzumova die Chance zur Führung von der Strafwurflinie, scheiterte jedoch an Anne Bocka. Für die erste Führung sorgte Meike Schmelzer, erst traf sie vom Kreis und danach erhöhte sie im Tempogegenstoß auf 7:5. Die Thüringerinnen waren mit der Führung nun ins Rollen gekommen. Die Abwehr hatte sich stabilisiert und Dinah Eckerle zeigte einige sehenswerte Paraden. Kreisspielerin Meike Schmelzer zeigte sich zudem sehr treffsicher, in der 13. Minute erhöhte sie zum 9:5.

Anika Niederwieser kassierte in dieser Phase eine Zwei-Minuten-Strafe. Der Abstand blieb jedoch bei vier Toren für die Gastgeberinnen, da die Hornets große Probleme hatten, das variable Angriffsspiel des THC in den Griff zu bekommen. Die Rückraumspielerinnen Iveta Luzumova und Gordana Mitrovic bauten nun die Führung aus. Nach 19 Minuten lagen die Frauen des Thüringer HC mit 13:8 in Front.

Nach zwei Fehlwürfen des THC nutze Nellingen die Situation für sich, um auf 10:13 heranzukommen. Trainer Herbert Müller nahm sein erstes Team Timeout und mahnte zur Konzentration. In der 25. Spielminute konnte Dianah Eckerle einen Strafwurf gegen Louisa Wolf parieren. Das Spiel entwickelte sich zum Kampfspiel und es gab einige Unterbrechungen aufgrund von Fouls und Zeitstrafen. Die Gäste wehrten sich tapfer gegen die drohende Niederlage und der Vizemeister des Vorjahres konnte den Vorsprung nicht ausbauen. In die Kabinen ging es mit 17:13.

Beate Scheffknecht begann stark im zweiten Durchgang, agierte sie in der ersten Halbzeit noch glücklos. Nach 46 Minuten wurde es zweistellig. Saskia Lang traf ins leere Tor der Gäste, während inzwischen Jana Krause zwischen den Pfosten stand. Sie konnte sofort an die Leistung von Dinah Eckerle anknüpfen. Das Spiel hatte an Fahrt verloren. Beim Stand von 31:21 nahm Herbert Müller seine letzte Auszeit (53. Minute). Mit der Schlusssirene fiel dann das schönste Tor. Patricia da Silva bediente Macarena Aguilar Diaz, die per Kempa einnetzte. Der Thüringer HC gewann dieses Spiel am Ende mit 35:26.