20.03.2018 13:16 Uhr - 1. Bundesliga - PM VfL

Neuzugang für den VfL Oldenburg

Kristina LogvinKristina Logvin
Quelle: ÖHB/Pichler
Erneut können sich die Fans des VfL Oldenburg auf Ösi-Power in der EWE Arena freuen. Mit der österreichischen Nationalspielerin (35 Spiele) Kristina Logvin kehrt eine alte Bekannte zurück in die Bundesliga. Bereits von 2013 bis 2015 kam die 22-Jährige im Trikot der Leverkusener Werkselfen zu ersten Bundesligaeinsätzen. Hier feierte sie auch ihre bisher größten Erfolge. Gleich im ersten Jahr gewann sie mit der A-Jugend die Deutsche Meisterschaft. Im gleichen Jahr erreichte sie mit dem Bundesligateam der Werkselfen das Final Four im DHB-Pokal und das Viertelfinale im Europapokal.

"Kristina konnte in ihren jungen Jahren bereits in verschiedenen Ligen Erfahrungen sammeln und macht nun ihren nächsten Karriereschritt. Sie besticht als Rückraummitte durch ihr Entscheidungsverhalten im Angriff und ihren Spielwitz", lobt VfL-Trainer Niels Bötel seinen neuesten Zugang.

Wenn es nach dem Willen ihrer Mutter gegangen wäre würde es heute die Handballspielerin Kristina Logvin überhaupt nicht geben. "Sie hatte die Befürchtung, dass ihr großer Name zu viel Druck für mich sein könnte", erzählt die Rückraumspielerin, deren Mutter Tatjana 15 Jahre lang zu den besten Spielerinnen der Welt gehörte und deren Name Ende der 90er untrennbar mit den großen Erfolgen von HYPO Niederösterreich verbunden ist. Eine Auslandsreise ihrer Mutter nutzte die damals Achtjährige um erstmals zu einem Handballtraining zu gehen. Als ihre Mutter 2006 zu Aalborg DH wechselte, zog auch Kristina das Trikot des Klubs über und konnte schon vor ihrem Wechsel nach Leverkusen in Dänemark erste Erstligaerfahrung sammeln. Von Leverkusen ging es für die Spielmacherin zunächst nach Granollers in die erste spanische Liga, bevor sie wieder für ein Jahr nach Dänemark zurückkehrte. Hier lief sie ein Jahr lang für Sønderjyske auf. Derzeit spielt sie für den norwegischen Erstligisten Molde HK.

"Ich habe sehr viel Gutes über den VfL gehört. Sowohl von meinem Nationaltrainer Herbert Müller als auch von Spielerinnen, die in Oldenburg gespielt haben. Außerdem habe ich ein gutes Gespräch mit Andy Lampe geführt, welches mich überzeugt hat zu dieser jungen und ambitionierten Mannschaft zu wechseln. Ich finde, es ist der richtige Schritt in meiner Karriere, da es dort die Möglichkeit gibt mich weiterzuentwickeln", erzählt die 22jährige warum sie sich für den VfL entschieden und einen Vertrag bis 2020 unterzeichnet hat.

"Der bis 2019 datierte Vertrag mit Simone Spur Petersen wurde in beiderseitigem Einvernehmen mit Wirkung zum 30.06.2018 aufgelöst", so Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH.