13.03.2018 12:31 Uhr - 2. Bundesliga - PM Hannover

Badenstedt hat Probleme in Halle und unterliegt deutlich

Rabea PollakowskiRabea Pollakowski
Quelle: HSG Hannover-Badenstedt
Die HSG Hannover-Badenstedt unterlag längst nicht so deutlich, wie es das 25:32 (13:17) Endergebnis für Gastgeber SV Union Halle-Neustadt erscheinen lässt.

Mehrere Gehäusetreffer der "Jungen Wilden" zum Auftakt ließen allerdings Union leicht und locker nach einem Strafwurf von Nadine Smit auf 8:4 (12.) davonziehen. Die HSG konnte sich im Anschluß aber besser in Szene setzen, die Abwehrleistung und Keeperin Hana Belgardt hielten die Riege von Jan Friedrich im Spiel. Sechs Tore Vorsprung von Halle verkürzten Marleen Wills und Rabea Pollakowski mit einem Doppelschlag in der letzten Minute vor dem Pausenpfiff.

Anknüpfen konnte Badenstedt daran in der zweiten Hälfte aber nur noch bis zum Torwurf. Die Chancenverwertung wurde jedoch vom Problem zum Riesenproblem, das Runde wollte nicht mehr ins Eckige. Vor allem die Angst der Werferin beim Strafwurf entwickelte sich mit fünf Nullnummern bei insgesamt acht Versuchen zur Grundlage für die HSG-Niederlage. So hätten zum Beispiel nach einer Zeitstrafe gegen Halles Laura Winkler zwei Siebenmeter für Badenstedt in Folge die "Jungen Wilden" bis auf 18:19 heranbringen können.

Halle bedankte sich für die Fahrkarten und ging wieder vollständig zum bereits vorentscheidenden 17:23 Zwischenstand nach 45 Minuten. Die letzte Maßnahme von Trainer Jan Friedrich, mit einer siebten Feldspielerin Druck aufzubauen, ging nicht mehr auf. "Dafür hat Halle dann zu gut verteidigt. Aber es hätte ganz, ganz knapp werden können", trauerte Friedrich den Möglichkeiten hinterher.