13.03.2018 08:47 Uhr - 2. Bundesliga - PM Luchse

Luchse kämpfen mit den Widrigkeiten und verlieren gegen gut eingestellte Kuties aus Herrenberg

Lynn SchneiderLynn Schneider
Quelle: HL Buchholz 08-Rosengarten
Die Handball Luchse der HL Buchholz 08 - Rosengarten konnten den Erfolg gegen die Kuties von der SG H2Ku Herrenberg nicht bestätigen. Die Handball-Luchse kamen zwar konzentriert auf das Spielfeld und ins Spiel. Ihre Spielanlage war allerdings zu umständlich und sie fanden im Angriff trotz guter Ideen häufig keine guten Auflösungen der initiierten Aktionen. Am Ende gab es eine 25:32-Niederlage.

In der Abwehr fehlte es am Timing und Zusammenspiel, so dass kaum Aktionen der Mannschaft aus Herrenberg unterbunden werden konnten. Die Luchse liefen daher stets einem Rückstand hinterher, schafften es allerdings für eine Phase in der ersten Halbzeit zu gewohnter Konzentration und Stärke zurück zu finden. So wurde nach Auszeit ein Rückstand von 5 Toren beim Stand von 10:5 innerhalb von sieben Minuten in eine 12:13 Führung verwandelt. Allerdings häuften sich auch danach wieder ungewohnte technische Fehler im Zusammenspiel, die in ihrer Häufigkeit wohl an diesem Abend hauptausschlaggebend für die Niederlage waren.

Eine Verletzung Kim Lands in der ersten Halbzeit kam hinzu, die kompensiert werden musste und für weitere Umstellungen verantwortlich war.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war dann sinnbildlich für das Spiel und die schwankende Leistung der Luchse. Konzentriert kam man aus der Kabine, zeigte gute Ansätze und auch gute Torhüterinnen Aktionen, verlor dabei aber jedes Mal aufgrund technischer Fehler die Bälle und verhalf den Herrenbergerinnen zu leichten Toren und innerhalb von 3 Minuten wieder zu einer eben noch kraftaufwändig ausgeglichenen und nunmehr erneuten Vier-Tore-Führung zum 19:15, die vorentscheidend gewesen sein sollte.

Die Handball-Luchse kamen nicht mehr entscheidend heran, um aus der Schlagdistanz nochmal neue Kraft und Motivation zu ziehen. So gelang es der Mannschaft aus Herrenberg schließlich, die Führung noch auszubauen und das Ergebnis zu verwalten.

Sven Dubau bedankte sich allerdings im Nachgang des Spiels bei seiner Mannschaft, die zwar "heute nicht ihr Können und Potenzial abrufen konnte und dementsprechend auch verdient das Spiel verloren hat, allerdings gibt es derzeit auch genug, womit sich die Mannschaft nebenbei noch beschäftigen muss. Es wäre dementsprechend auch verwunderlich und beängstigend gewesen, wenn alles spurlos an ihr vorbei liefe", so Sven Dubau, Geschäftsführer der Luchse, in der Kurzanalyse des Spiels und der Vorbereitungswoche. Wichtig werde es jetzt, so Dubau weiter, die Fehler zu analysieren, das Spiel abzuhaken und sich konzentriert vorzubereiten auf die anstehenden Aufgaben.