12.03.2018 12:08 Uhr - 2. Bundesliga - PM Spreefüxxe

Spreefüxxe mit Heimerfolg gegen Beyeröhde

Anna Blödorn erzielte zehn TrefferAnna Blödorn erzielte zehn Treffer
Quelle: Heinz J. Zaunbrecher
Die Spreefüxxe Berlin bleiben in der Rückrunde weiterhin vor heimischer Kulisse ungeschlagen. Gegen den TV Beyeröhde gelang dem Hauptstadtclub ein 30:27- Erfolg. Damit hat man nun sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, nur ein Punkt trennt einen von Tabellenplatz vier. Vor Ostern warten auf die Spreefüxxe noch zwei weite Auswärtspartien. Am kommenden Sonnabend reist man zum Tabellenschlusslicht Gröbenzell. Eine Woche später findet die Nachholpartie in Trier statt.

Die Spreefüxxe erzielten durch Anna Blödorn den ersten Treffer der Partie. Danach gelang es fünf Minuten keinem Team ein Tor zu erzielen. Die Spreefüxxe hatten sich für eine Manndeckung gegen Pia Adams entschieden, womit die Wuppertalerinnen große Probleme hatten.

Die Deckung der Berlinerinnen stand gut, allerdings nutzte man vorne erneut klare Chancen nicht. So ging der TV mit 1:2 in Front, doch es sollte die erste und letzte Führung der Gäste werden. Die Spreefüxxe übernahmen die Führung, scheiterten aber auch in der Folge in erster Linie an sich selbst und unnötigen technischen Fehlern. So blieb Beyeröhde meist auf ein bis zwei Treffer dran, erst kurz vor der Pause, setzten sich die Hausherrinnen mit einem 3:0-Lauf auf 14:10 leicht ab.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich: Die Spreefüxxe waren das bessere Team, verpassten es aber in zahlreichen Möglichkeiten den Sack früher zuzumachen. Beyeröhde wehrte sich nach Kräften, kämpfte um den Anschluss, hatte aber nach wie vor Probleme im Angriff einen Faden zu finden. Zahlreiche Einzelaktionen konnten die Spreefüxxe gut abschirmen. Einzig Linksaußen Michelle Stefes hielt ihre Mannschaft mit sehenswerten Treffern im Spiel.

Zehn Minuten vor dem Ende waren die Spreefüxxe mit fünf Toren in Front und brachten die Partie am Ende verdient, "wenn auch unnötig knapp nach Hause", wie es der Pressedienst der Gastgeberinnen beurteilte. "Heute hat jede Spielerin Vollgas gegeben. Angepeitscht vom engagierten Fanclub Füchsepower hat das Team in diesem Spiel gut auf die Niederlage der letzten Woche reagiert und am Ende verdient gesiegt. Ich bin stolz auf diese Kraftleistung", freute sich Managerin Britta Lorenz.