26.02.2018 14:53 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Spitzenreiter am Ende zu stark für die FSG Waiblingen/Korb

Tanja LogvinTanja Logvin
Quelle: Jörg Zehrfeld
Der erneute Überraschungssieg gegen die Überflieger der Liga blieb aus: Die FSG Waiblingen/Korb unterlag der HL Buchholz-Rosengarten mit 24:32. Über 45 Minuten überzeugte die FSG mit einer engagierten, kämpferischen und auch spielerisch starken Vorstellung. Weil die Handball-Uhr aber 60 Minuten lang tickt, reichte es gegen den körperlich hoch überlegenen und am Ende auch besseren Ligaprimus nicht.

Die Handball-Luchse hatten erneut einen schweren Stand gegen die starken Waiblingen Tigers. Der Schnellstart der Handball-Luchse brachte in der 5 Spielminute bereits eine 1:6 Führung und die Mannschaft aus Waiblingen - Korb bereits nach 4 Minuten dazu, die erste Auszeit zu nehmen. Fortan wirkten ihre Aktionen zielgerichteter und insbesondere in der Abwehr gelang es ihnen, die Torflut der Handball -Luchse einzudämmen. Waiblingen arbeitete sich über ein 4:6 und erneutem 4 Tore Rückstand beim 4:8 bis zur 13. Spielminute zum Ausgleich beim Stand von 8:8. Ab dann gelang es keiner Mannschaft mehr bis zur 50. Spielminute, sich entscheidend oder vorentscheidend abzusetzen. Doch der Reihe nach.

Die Luchse konnten zunächst erneut eine drei Tore Führung herausspielen, die Waiblingen wieder ausglich, seinerseits in Führung ging bis die Luchse kurz vor der Halbzeit nochmals eine Führung erzielen konnten. Zwischenzeitlich sah sich Luchse Coach Tanja Logvin bereits in der ersten Halbzeit veranlasst zwei Auszeiten zu nehmen, um mit taktischen Anweisungen dem Spiel immer wieder neue Wendungen zu geben.

Wer allerdings gedacht hatte, die Halbzeitführung würde etwas Sicherheit geben, die gehalten und ausgebaut werden sollte, sah sich getäuscht. Furios kam Waiblingen aus der Pause und zwang Tanja Logvin in der zweiten Halbzeit bereits nach 5 Minuten, ihre letzte Auszeit zu nehmen, zu einem Zeitpunkt, als beim 19:18 für Waiblingen der Vorsprung aufgebraucht und ein erneuter Rückstand angezeigt wurde. Als kurze Zeit später in der 40. Minute, bei zwischenzeitlich verworfenem 7 Meter durch Laura Schultze, einer 2 Minuten Strafe für Evelyn Schulz und einem weiteren Treffer für Waiblingen durch Hanna Hojczyk zum 20:18 Erinnerungen an das Hinspiel erweckt wurden, besannen sich die Luchse auf ihre Qualitäten. Spielentscheidend wurden die Luchse Abwehr und die eingewechselte Mandy Hoogenboom, die in den letzten 20 Minuten nur noch 4 Gegentreffer zuließen und im Angriff für 14 Tore sorgen konnte. Konzentration und Willenskraft waren in der entscheidenden Phase des Spiels die Attribute, die die Luchse zum am Ende verdienten Erfolg führten.