06.02.2018 10:15 Uhr - 1. Bundesliga - PM BSV

Emily Bölk verlässt zum Saisonende den Buxtehuder SV - Verträge mit Knippenborg und Goos werden nicht verlängert

Emily BölkEmily Bölk
Quelle: Michael Schmidt
Eine nicht nur in Buxtehude heiß diskutierte Personalie ist seit Montagabend geklärt. Rückraumspielerin Emily Bölk (19), derzeit eine der begehrtesten Handballerinnen auf dem Markt, wird den Buxtehuder SV zum Saisonende definitiv verlassen. Das hat die Nationalspielerin dem Verein und der Mannschaft mitgeteilt.

BSV-Manager Peter Prior: "Wir hatten mit Emmy in den vergangenen Wochen gute Gespräche und natürlich hätten wir sie sehr gerne noch eine Saison in Buxtehude gehalten. Sie hat sich aber für eine neue Herausforderung entschieden und diesen Schritt respektieren wir."

2005 begann Emily Bölk in den BSV-Minis mit dem Handball, 13 Jahre später verlässt sie ihren Heimatverein als Nationalspielerin! Am 7. September hatte Emily Bölk mit nur 16 Jahren ihr Debüt in der Bundesliga gegeben. Seitdem hat sie kein einziges Bundesliga-Spiel des BSV verpasst und bis heute in 90 Partien 366 Tore erzielt. Ihre bisher größten Erfolge mit dem BSV errang sie mit den Pokalsiegen 2015 und 2017 sowie der deutschen B- und -Jugendmeisterschaft 2014 bzw. 2016.

Wohin der Weg der 19-Jährigen führt, ist derzeit noch nicht bekannt. Peter Prior: "Wir wünschen Emmy auf jeden Fall für die Zukunft alles Gute - wir alle werden natürlich aufmerksam verfolgen, wie sich ihre hoffnungsvolle Karriere weiter entwickeln wird."

Auch BSV-Trainer Dirk Leun, der Emily Bölk in den letzten Jahren vom Talent zur Nationalspielerin zur geformt hat, blickt nach vorne: "Ich wünsche Emmy alles Gute für ihren weiteren Weg. Die Veränderung sehe ich als große Chance für die Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit als Sportlerin, vor allem aber für ihre Entwicklung als Mensch."

Verträge mit Knippenborg und Goos werden nicht verlängert

Auch Lynn Knippenborg (26) und Michelle Goos (28) werden in der neuen Saison nicht mehr für den Pokalsieger von 2017 auflaufen. Der Buxtehuder SV verlängerte die Verträge der beiden Niederländerinnen nicht. Manager Peter Prior: "Wir wollen in unserer Personalplanung zukünftig die Schwerpunkte anders setzen und verstärkt den Weg mit eigenen Talenten und jungen deutschen Spielerinnen gehen. Lynn und Michelle haben ganz wesentlich zu zwei erfolgreichen Jahren und unserem zweiten DHB-Pokalsieg beigetragen, dafür sind wir ihnen dankbar. Ich bin überzeugt, dass sie dem Verein und den Fans bis zum Saisonende noch viele Tore und hoffentlich auch Siege bescheren werden."