03.02.2018 15:07 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Zweitliga-Spitzenspiel in Erstligahalle: Buchholz empfängt Verfolger Ketsch

Buchholz ist gegen Ketsch gefordertBuchholz ist gegen Ketsch gefordert
Quelle: Schaar, HL
Zum dritten Mal in dieser Spielzeit kommt es zum Duell zwischen den HL Buchholz 08-Rosengarten und den Kurpfalz Bären aus Ketsch. Im Heimspiel und im Pokalwettbewerb sicherte sich der Nordklub die Punkte. Das Rückspiel avanciert dank der Tabellensituation zu einem echten Spitzenspiel: Der Tabellenerste Buchholz empfängt am heutigen Samstag um 19:30 Uhr den Tabellenzweiten Ketsch.

Der Rahmen wird einem Spitzenspiel würdig sein: Die Partie findet als Doppelspieltag mit der Erstligabegegnung des Buxtehuder SV und der TusSies Metzingen statt; Spielort ist die Halle Nord in Buxtehude. "Wir freuen uns auf ein richtiges Spitzenspiel", erklärte Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau. "Ich hoffe doch sehr, dass uns auch das Buxtehuder Publikum wie schon so oft in der Vergangenheit wieder herzlich willkommen heißt und uns unterstützt."

Dubau ist sich sicher, dass es zu einem richtigen Knaller kommen wird, denn "Ketsch ist einfach richtig stark und wir tun gut daran, die bisherigen Partien nicht zum Maßstab zu erheben. Es wird in unserer aktuellen Befindlichkeit sehr schwer werden, unmittelbar an unsere Spielweise anknüpfen zu können. Aber eins ist auch klar: Wir wollen auch dieses Spiel unbedingt gewinnen und werden alles dafür tun."

Nach den beiden Niederlagen gegen Bremen und Zwickau sowie dem Unentschieden gegen Halle/Neustadt beträgt die Jahresbilanz der Gäste allerdings magere 1:5 Punkte. Schlechte Laune herrscht daher dennoch nicht in Ketsch. "Uns war klar, dass diese Form nicht durchzuhalten sein wird", betont Dr. Robert Becker. "Aber die Mannschaft ist nach wie vor geschlossen und der Teamgeist stimmt."

Dennoch sieht es Katrin Schneider als wichtig, in Buxtehude mal wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. "Auch wenn wir klarer Außenseiter sind, bietet uns dieses Spiel die Chance, wieder einen besseren Rhythmus zu finden."

Torfrau Sabine Stockhorst stimmt zu: "Wir haben viele ganz junge Spielerinnen in unserem Team, die ganz sicher ihren Weg gehen werden. Aber in diesem Alter sind Formschwankungen ganz normal. Daher finde ich es sehr gut, dass sie nicht unter Druck gesetzt werden und sich behutsam entwickeln können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns bald wieder frecher und selbstbewusster zeigen werden."