22.01.2018 08:54 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TV Beyeröhde unterliegt knapp in Mainz

Es war das erwartete Duell zweier junger, ambitionierter Teams - am Ende hatten die Gastergeberinnen der FSG Mainz 05/Budenheim beim 33:32 knapp die Nase vorn und tauschen mit den Beyeröhder Handballgirls die Plätze.

Zu Beginn übernahmen die "Dynamites" zunächst die Initiative und legten vor. Die Handballgirls begannen nervös und mussten die FSG bis auf fünf Tore davon ziehen lassen. Erst ab der 20. Spielminute kam das Team von Trainer Martin Schwarzwald in Schwung und startete eine Aufholjagd, die über den zwischenzeitlichen Halbzeitstand von 17:14 für die Hausherrinen, bis hin zur erstmaligen Egalisierung (17:17) nach 32 Minuten reichte.

Fortan war es eine vollkommen offene Partie, bei der die Führung ständig wechselte. Keines der Teams konnte sich jedoch absetzen und so entschied ein Treffer von Rechtsaußen, vier Sekunden vor dem Abpfiff, die spannende Partie zu Gunsten der "Meenzer Dynamites", die damit aufgrund des besseren Torverhältnisses auf den 4.Tabellenplatz vorrücken und den TV Beyeröhde auf Platz 5 verweisen.

"Wir waren am Ende clever und abgezockt genug um die Punkte hierzubehalten", begründete die nach dem Spiel ausgezeichnete Andrea Bonk den Erfolg ihres Teams in der wie erwartet engen Partie der freundschaftlich verbundenen Tabellennachbarinnen. FSG-Coach Thomas Zeitz war glücklich und stolz über das "Happy End mit Ansage": "Das ist eine Art von Qualität, wie ich sie sehen will." Dass beide Mannschaften auch ordentlich Werbung für ihren Sport gemacht haben, sorgte ebenfalls für Zufriedenheit bei ihm: "Für solche Spiele kommt ihr in die Halle."

Gäste-Coach Martin Schwarzwald konnte dennoch stolz sein auf seine Mannschaft, vor allem weil sich diese nach den mehrmaligen Fünf-Tore-Rückständen der ersten Halbzeit wieder herangekämpft hat, und sogar mehrmals in Führung ging. "Das haben wir uns durch unsere offensive, aggressive Deckung erarbeitet, die uns am Ende dann aber auch sterben lässt", erkannte er ohne Umschweife die größeren Kraftreserven beim Mainzer Team an. "So ist der Sieg vielleicht glücklich für Mainz, aber nicht unverdient."