17.01.2018 12:39 Uhr - 2. Bundesliga - PM TVB, red

Nach über 15 Jahren: Mandy Reinarz verlässt Beyeröhde

Mandy ReinarzMandy Reinarz
Quelle: TV Beyeröhde
Nach über 15 Jahren wird Mandy Reinarz, geb. Münch, den TV Beyeröhde zum Saisonende verlassen. Reinarz, die mit ihrer Zwillingsschwester Sandra mehr als ein Jahrzehnt Handball bei den Langerfeldern prägte, möchte nach dem jahrelang betriebenen intensiven Aufwand zukünftig kürzer treten.

"Mandy ist eine vorbildlicher Spielführerin, die gerade in Sachen Opferbereitschaft, Selbstreflexion und Trainingsfleiß das bestmögliche Vorbild für andere Spielerinnen darstellt", kommentiert Trainer Martin Schwarzwald den nahenden Abgang seiner Kapitänin. "Deshalb bin ich ihr in erster Linie unendlich dankbar, dass sie nach Sunnys Weggang noch ein Jahr dran gehängt hat und mir somit sehr bei der Integration der neuen jungen Spielerinnen, aber auch meiner eigenen Person sehr geholfen hat."

Er hätte Reinarz, so Schwarzwald weiter, "sehr gerne noch weiter im TVB Trikot gesehen, habe aber vollstes Verständnis für ihre Entscheidung und wünsche ihr für die Zukunft alles Gute."

Auch Abteilungsleiter Stefan Müller ist darüber traurig, nun seine letzte "Münch" zu verlieren: "Seit der D-Jugend kenne ich die Zwillinge und durfte Mandy und Sunny dabei einige Jahre in der B-und A-Jugend auch trainieren. Mandy ist eine vorbildliche Sportlerin und ein toller Mensch! Sie wird so schnell nicht zu ersetzen sein."

So sieht es auch der TVB-Vorsitzende Norbert Koch und ergänzt: "Gleichzeitig ist dies aber die Chance für andere Spielerinnen in die Bresche zu springen, und die Entwicklung des TV Beyeröhde voran zu treiben."

Die Verantwortlichen betonen gleichzeitig, dass die Kaderplanung für die Saison 2018/2019 bislang "sehr vielversprechend" aussehe. Bereits ein Großteil des aktuellen Kaders habe signalisiert, dass sie auch in der kommenden Saison das TVB-Trikot überstreifen wollen. "Wir sind sehr zufrieden mit den Mädels die wir haben", bekräftigen alle Verantwortlichen unisono die Tatsache, dass nur vereinzelt nach Neuverpflichtungen Ausschau gehalten wird.