10.01.2018 10:46 Uhr - DHB-Pokal - PM Vereine, red

"Keiner muss extra motiviert werden": Oldenburg hofft bei Zweitligaspitzenreiter auf Einzug ins Final 4

Früher auch ein "Luchs": Jennifer WinterFrüher auch ein "Luchs": Jennifer Winter
Quelle: VfL
Ein Sieg fehlt dem VfL noch für den erneuten Einzug in das Final Four, welches am 19. und 20. Mai in der Stuttgarter Porsche-Arena stattfindet. Dieser soll am heutigen Mittwochabend (20 Uhr) bei Zweitligaspitzenreiter SG Handball Luchse Buchholz08/Rosengarten eingefahren werden.

Nach drei Niederlagen in der Bundesliga will der VfL im DHB-Pokal wieder zurück auf die Erfolgsspur. Dies dürfte allerdings nicht zu einem Selbstläufer werden. Nach neun Siegen in Folge in der Liga dürften die Gastgeberinnen nur so vor Selbstvertrauen strotzen. Auch nach dem überraschenden Trainerwechsel Mitte Dezember kam das Team um Ex-VfLerin Leonie Limberg nicht aus dem Tritt. Im Gegenteil. Mit Neu-Trainerin Tanja Logvin fuhren die Gastgeberinnen zuletzt drei deutliche Siege ein. Die Aussicht als Zweitligist den Sprung ins Final Four zu schaffen dürfte dem Team zusätzlichen Auftrieb geben. Mit Johanna Heldmann (70 Tore), Kim Land (55) und Sarah Lamp (42) haben die Gastgeberinnen zudem einen torgefährlichen Rückraum der die VfL-Abwehr ordentlich beschäftigen dürfte.

"Uns erwartet ein ordentliches Stück Arbeit gegen ein Team mit zahlreichen erstligaerfahrenen Spielerinnen. Es wird deutlich schwerer als in den bisherigen Runden. Zumal wir nur drei hundertprozentig fitte Rückraumspielerinnen haben. Ob Simone spielen kann werden erst kurzfristig entscheiden, da wir nichts riskieren wollen. Aber wir wollen auf jeden Fall ins Final Four und werden den Kampf annehmen. Jeder weiß warum es geht und keiner muss extra motiviert werden. Mit der Abwehrarbeit in den letzten Spielen war ich gar nicht so unzufrieden. Da müssen wir weitermachen. Nur nach Ballgewinnen müssen wir dann schneller und präziser nach vorne kommen als zuletzt", fordert Niels Bötel ein konzentrierteres Angriffsspiel von seinen Spielerinnen.

"Wir müssen einerseits auf uns schauen und andererseits den starken Rückraum der Oldenburgerinnen nicht in den Lauf oder zur Entfaltung kommen lassen", so Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau. "Das Spiel wird für uns - zunächst - der Saisonhöhepunkt! Wir bleiben realistisch, aber wir sind das zweite Mal hintereinander ins Viertelfinale vorgerückt, also ist ein wenig träumen auch erlaubt", so Sven Dubau weiter. "Außer kleineren Blessuren sind alle Spielerinnen fit und freuen sich gemeinsam mit Trainerin Tanja Logvin riesig auf das Spiel", vermeldet der Zweitligist in seiner Pressemeldung.