02.01.2018 18:04 Uhr - 2. Bundesliga - PM Luchse

"Glücklicherweise viel geklappt" - Tanja Logvin zufrieden nach Heimauftakt mit den Luchsen

Buchholz siegte gegen BeyeröhdeBuchholz siegte gegen Beyeröhde
Quelle: Schaar, HL
Insgesamt konnte den Handball-Luchsen, laut dem eigenen Pressedienst, beim ungefährdeten 37:24 (18:13) eine "außerordentlich geschlossene Mannschaftsleistung attestiert werden, die schließlich Garant des Erfolgs zum Jahresausklang wurde". Die variable Spielanlage und die stabilisierte Deckung waren der Grundstein für den Erfolg, über den sich auch die neue Trainerin Tanja Logvin freute. Nach dem Sieg in Badenstedt war es für sie der erste Heimsieg mit ihrem neuen Team.

Luchse-Trainerin Tanja Logvin freute sich über die gute Leistung der Mannschaft, die das Ergebnis einer guten Vorbereitung auf das Spiel gewesen sei: "Es ist im Handball immer so, dass einiges klappt und vieles auch nicht. Heute hat glücklicherweise viel geklappt", schmunzelte Logvin auf der anschließenden Pressekonferenz. Gäste Coach Martin Schwarzwald gratulierte einem starken Gegner zum verdienten Sieg.

Zu Beginn des Spiels entwickelte sich eine ausgeglichene Auseinandersetzung, in der der TV Beyeröhde zunächst zielstrebig im Angriff und mit aufwendiger Abwehrarbeit auftrat, um die Luchse der HL Buchholz 08 - Rosengarten am Erfolg zu hindern. Die Luchse ihrerseits schafften es dennoch zunächst nicht, sich den präzisen Angriffen des TV Beyeröhde entgegenzustellen. Beyeröhde war zunächst mehrfach aus dem Rückraum erfolgreich. Bis zum Stand von 6:6 gelang es jedoch keiner Mannschaft, sich nennenswert abzusetzen.

Zwischen der 15. und 18. Spielminute gelang es den Luchsen dann mit konsequenteren Angriffen einen Drei-Tore-Vorsprung zu erarbeiten und mit umgestellter Abwehr besser auf die Angiffsbemühungen der Beyeröhderinnen zu reagieren. Beyeröhde kam in Überzahl zwar vor der Pause nochmals auf ein Tor heran. Ihnen gelang aber aufgrund der guten Abwehrarbeit der Luchse die letzten fünf Minuten vor der Pause kein Torerfolg mehr, so dass sich die Luchse noch nicht entscheidend aber doch komfortabel mit 18:13 absetzen konnten.

Die Abwehrarbeit der Luchse in guten Zusammenspiel mit Torfrau Mareike Vogel, die schon Mitte der ersten Halbzeit ihr Timing gefunden hatte, sollte dann in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit spielentscheidend werden. Halbzeitübergreifend blieben die Gäste aus Beyeröhde fünfzehn Minuten ohne Torerfolg, während dessen sich die Luchse auf elf Tore zum 24:13 absetzen konnten. Mandy Hoogenboom fügte sich dabei nahtlos ein, hielt einen wichtigen Siebenmeter zu Beginn der zweiten Halbzeit.

Beyeröhde steckte allerdings nicht auf und kam nach genommener Auszeit wieder ins Rollen, erzielte in den letzten zwanzig Minuten noch elf Tore, was allerdings nicht mehr zur Wende des Spiels führen konnte. Zu konzentriert und kompakt war die Leistung der Luchse, die ihre Angriffe konsequent ausspielten und verwerteten und in der Abwehr in bemerkenswerter Weise aufstellungsunabhängig in gutem Verbund standen. Julia Herbst überzeugte dabei unter anderem bei Gegenstößen und Laufwegen im Angriff.