31.12.2017 16:00 Uhr - 1. Bundesliga - PM BVB

Dortmund kehrt mit Rückenwind aus Neckarsulm zurück

Svenja HuberSvenja Huber
Quelle: Hermann Jack
Die BVB Handball Damen haben ihre gute Form mit einem souveränen 27:21 (13:9) bei der Neckarsulmer Sportunion bestätigt. Dabei lag das Team von Trainerin Ildiko Barna über die gesamte Spielzeit nicht ein einziges Mal in Rückstand und führte in seiner stärksten Phase nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich mit sieben Treffern Unterschied (11:18, 40.). "Kompliment an meine Mannschaft, dass sie ihre Führung über die gesamte Partie nicht aus der Hand gegeben hat und die Partie nicht noch einmal eng wurde", lobte Barna ihre routiniert auftretenden Schützlinge.

Die erste Viertelstunde der Partie verlief ausgeglichen, ehe sich der BVB durch eine hochprozentige Abschlussquote zum Pausenpfiff ein kleines Polster verschaffen konnte: Mit 13:9 ging es in die Kabinen. Denn während die Gastgeberinnen durch Scheitern an der gut aufgelegten Clara Woltering oder technische Fehler nun vermehrt die Bälle herschenkte, erspielte sich der BVB unter der Regie der abermals stark aufspielenden Caro Müller hochkarätige Chancen, die dann auch genutzt wurden.

"Wir sind aus unserer starken Abwehr heraus nicht wirklich ins Tempospiel gekommen, das haben wir in der Pause thematisiert", verriet Barna anschließend. Die Folge war Dortmunder Dauerdruck nach dem Wiederanpfiff, auch die zweite Reihe erledigte ihre Hausaufgaben - die Folge war die besagte sieben-Tore-Führung Mitte der zweiten Halbzeit.

"Neckarsulm kam dann über ihr gutes Kreisläuferspiel noch einmal heran, aber wir sind ruhig geblieben und haben immer unsere Tore erzielt", erklärt Barna, wie ihr Team den Sieg sicher über die Ziellinie brachte. Näher als vier Tore (21:17, 50.) kam die Sportunion nicht mehr heran. Spätestens nach dem Treffer von Svenja Huber, die erneut stark spielte und in den vergangenen drei Spielen nun insgesamt 29 Tore erzielt hat, aus sieben Metern zum 25:20 (56.) waren die zwei Auswärtspunkte für die Gäste nicht mehr in Gefahr.

Somit können die Dortmunderinnen mit ordentlich Rückenwind ins neue Jahr und zum nächsten Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe gehen: Nach den Niederlagen von Buxtehude und Oldenburg starten die Schwarzgelben auf Rang vier ins neue Jahr.

"Kämpferisch kann ich meinem Team überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie haben alle alles gegeben, aber uns ist leider nicht gelungen, die Leistung über längere Zeit abzurufen, die gegen solch eine starke Mannschaft wie Dortmund notwendig ist. Wir haben uns echt viel vorgenommen, die Mädels haben in der Abwehr unwahrscheinlich viel investiert, aber wir hatten nicht diese Durchschlagskraft aus dem Rückraum, die notwendig war um den BVB mehr zu ärgern", fasst Hadzimuhamedovic die Niederlage zusammen.