30.12.2017 10:28 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Katrin Schneider: "Nur mit einer starken Leistung werden wir bestehen können"

Katrin SchneiderKatrin Schneider
Quelle: TSG
Die Spreefüxxe empfangen um 19 Uhr die Kurpfalz Bären Ketsch. Beide Mannschaften haben in den letzten vier Spielen 7:1 Punkte geholt, wobei der Punktverlust der Bären gegen Herrenberg eher unerwartet war. Allerdings konnte das Schneider-Team gegen die hoch eingeschätzte Truppe aus Waiblingen/Korb mit einem 37:26 Kantersieg für einen Paukenschlag sorgen. Fast zwei Drittel aller Angriffe führten zu einem Torerfolg! Eine fast sensationell anmutende statistische Ausbeute. Dennoch reisen die Bären keineswegs als Favorit nach Berlin. Denn die Berliner Füchse sind in den letzten Spielen ordentlich in Fahrt gekommen.

Berlin hat sich nach einem verhaltenen Start in die Saison zuletzt enorm gesteigert. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der ersten Liga vor zwei Jahren sind die Spreefüxxe ohne jeden Punktverlust aus der dritten Liga aufgestiegen und zeigen seit Wochen glänzende Leistungen: Das Unentschieden in Beyeröhde (25:25) und klare Siege gegen Gröbenzell (30:16) sowie in Mainz (20:26) und gegen Nürtingen (24:17) untermauern den Anspruch auf einen Spitzenplatz zum Saisonende. Dazu die Bärentrainerin Kate Schneider: "Ich habe höchsten Respekt vor diesem Team, das einen schnellen und durchdachten Handball spielt."

Anna Eber, Anna Blödorn und Bianca Trumpf bilden eine erstliga-erfahrene Achse, die jede Abwehr ordentlich unter Druck setzt. Füchse-Coach Christian Schücke hat aber noch weitere Trümpfe im Kader, die den Bären das Leben in der Sporthalle Charlottenburg schwermachen werden. "Wir gehen dennoch eher gelassen in die Partie, denn bislang haben wir auch auswärts gezeigt, dass wir in der Lage sind, aus einer kämpferisch starken Abwehr unser Tempospiel aufzuziehen", blickt Kate Schneider der letzten Herausforderung dieses Jahres zuversichtlich entgegen.

"Die Kurpfalz Bären gehört klar die Favoritenrolle der Partie, doch schafft es das Team in der Defensive erneut eine starke Leistung abzuliefern und die Chancenverwertung im Angriff zu optimieren, ist auch gegen den Aufstiegsanwärter alles möglich", so die Spreefüxxe in ihrer Pressemitteilung.

Verzichten müssen die Spreefüxxe auf Natalie Schwarz, die nach wie vor an einer Fußverletzung laboriert.