19.12.2017 13:49 Uhr - 2. Bundesliga - PM HCD, red

HCD Gröbenzell unterliegt trotz Schlussspurt dem SV Union Halle-Neustadt

Vera BalkVera Balk
Quelle: Birgit Franke
Im letzten Heimspiel im Jahr 2017 wurden beim HCD Gröbenzell erst nach dem Spiel Geschenke verteilt. Gegen den SV Union Halle-Neustadt gab es eine 27:29-Niederlage.

Eine vermeintliche Vorentscheidung war bereits in der ersten Halbzeit gefallen. Das veranlasste den Coach Hendrik Pleines, bei einer Spielzeit von 16 Minuten bereits die zweite Auszeit zu nehmen. Nur bis zum Spielstand von 2:2 durch das Tor von Sina Fischer in Minute 3:34 bestanden noch alle Möglichkeiten, aber mit einem 8:1-Lauf für die Gäste in den folgenden 13 Minuten musste man von einer Vorentscheidung ausgehen. Die Anschlusstore vier und fünf durch Bea Mazzucco ließen die zahlreichen Zuschauer wieder hoffen, bevor der SV Union Halle-Neustadt dann mit drei Toren in Folge wieder einen Acht-Tore-Abstand herstellen konnte.

In der Folgezeit bis zur Pause konnten durch beherzte Aktionen im Eins-gegen-Eins einige Siebenmeter herausgeholt werden, die Vera Balk mit einer Ausnahme souverän verwandelte. Die Gröbis gingen optimistisch in die Halbzeitbesprechung, nachdem sechs Sekunden vor der Halbzeitsirene erneut Bea Mazzucco einnetzte und der Halbzeitstand 10:16 war.

Mit der Halbzeitansprache konnten neue Energien freigesetzt und die zweite Halbzeit konnte auch gewonnen werden, was aber zum Sieg nicht reichte. Das erste Tor in der zweiten Hälfte erzielten erneut die Gäste, die einen Siebenmeter nach einer zweifelhaften Zeitstrafe gegen Svenja Jänicke verwandeln konnten. Nach sechs Minuten der zweiten Halbzeit führten die Gäste wieder mit acht Toren, bevor dann die erste von zwei sehr guten und konsequenten Phasen des HCD Gröbenzell begann. Trotz zweier Zeitstrafen gegen die Gröbis gelang es bis zur 47. Minute den Abstand auf drei Tore zu verkürzen, was auch an der herausragenden Abschlussquote von Vera Balk lag, die insgesamt auf 14 Treffer kam.

In der 50. Minute beim Stand von 21:27 war die Vorentscheidung gefallen. Die Trainer Pleines und Fischer wollten einen neuen Impuls setzen und trafen eine effektive Entscheidung. Ins Tor kam die frisch gebackene Jugend-Nationalspielerin Antonia Thurner, die in einer unaufgeregten und souveränen Art und Weise auftrat und sofort Würfe des Gegners entschärfte, damit dem Team nochmals Selbstvertrauen gab und die spannende Schlussphase einleitete. Die Partie endete dennoch mit einer 27:29-Niederlage für den HCD Gröbenzell.