07.12.2017 17:15 Uhr - Weltmeisterschaft - chs

"Ladies" in Zahlen: Linkshänderinnen dominieren Einsatzzeit, Bank mit meisten Progressionen

Friederike Gubernatis ist bislang beste Feldschützin des deutschen TeamsFriederike Gubernatis ist bislang beste Feldschützin des deutschen Teams
Quelle: Michael Schmidt
Vier Spiele, drei Siege und ein Unentschieden - Deutschlands Handballerinnen haben frühzeitig das Achtelfinale erreicht und die Chance auf den Gruppensieg mit einem Sieg über die Niederlande in der eigenen Hand. Wir werfen einen ersten Blick auf die Zahlen der Biegler-Ladies. Die einzigen Spielerinnen, die bereits die Drei-Stunden-Marke überschritten haben, sind Svenja Huber (3:19) und Friederike Gubernatis (3:00). Die Linkshänderinnen sind auch die beiden erfolgreichsten Torschützinnen des DHB-Teams.

Huber kommt aufgrund ihrer Siebenmeter auf 15/8 Treffer, Gubernatis ist mit 14 Toren die erfolgreichste Feldtorschützin. Platz 3, sowohl bei der Einsatzzeit wie auch bei den Toren belegt Spielmacherin Anna Loerper mit 10/6 Treffern bei 2 Stunden und 38 Minuten Einsatzzeit.

Bei den Torhüterinnen sind die Einsatzzeiten bislang gleichmäßig verteilt, Katja Kramarcyk ist etwas über der Zwei-Stunden-Marke, Clara Woltering knapp darunter. Zu den Kurzarbeiterinnen gehören abgesehen von der früh verletzt ausgeschiedenen Kim Naidzinavicius vor allem die nachnominierten Alicia Stolle (0:43) und Emily Bölk (0:15). Auch Atnje Lauenroth (0:48) und Isabell Klein (0:50) haben noch keine Stunde Einsatzzeit aufzuweisen.

Die meisten Torvorlagen kann neben Gubernatis (9) und Loerper (8) auch Xenia Smits (9) vorweisen. Das Trio liegt aber auch gemeinsam mit Kerstin Wohlbold bei den technischen Fehlern vorne, Gubernatis hat acht Fehler zu Buche stehen, Loerper und Wohlbold je sechs und Smits noch fünf. Im Bereich Abwehrarbeit können Nadja Mansson (5) und Julia Behnke (4) die meisten geblockten Bälle vorweisen, bei den Steals traten bislang Smits und Loerper (je 3) am häugisten in Erscheinung.

Die meisten progressiven Strafen hat bislang die deutsche Bank mit drei gelben Karten und zwei Zeitstrafen erhalten. Anna Loerper (drei gelbe Karten, eine Zeitstrafe) und Friederike Gubernatis (zweimal gelb und zwei Zeitstrafen) folgen dahinter. Neben der Linkshänderin vom Buxtehuder SV haben mit Jenny Karolius, Kerstin Wohlbold und Alicia Stolle drei weitere Spielerinnen schon zwei Hinausstellungen erhalten.

Die Wurfquote liegt bislang bei 61 Prozent, die Angriffsquote hingegen liegt bei 51 Prozent. Während die gegnerischen Torhüterinnen erst 26 Bälle parieren konnten, haben Kramarczyk (29) und Woltering (21) schon 50 Bälle abgewehrt. Bereits sechzehn Mal stand das Torgehäuse einem Treffer im Weg, neun Bälle wurden von der gegnerischen Deckung geblockt, zehn Würfe gingen am Tor vorbei.

Die schwächste Quote liegt erwartungsgemäß bei den Distanzwürfen, wo immer noch vierzig Prozent der Würfe den Weg ins Ziel fanden. Vor allem die Würfe aus der Nahdistanz sind bislang mit einer schwachen Wurfausbeute von unter 60 Prozent der einzige Makel der Ladies. Bei den Siebenmetern, den Gegenstößen und den Durchbrüchen ist man mit einer Quote von über 80 Prozent gut aufgestellt.

Die "Ladies" in Zahlen nach dem vierten Spieltag:

Nr.
12
16
24
23
11
20
21
26
10
15
31
37
42
6
13
29
3