06.12.2017 19:24 Uhr - Weltmeisterschaft - etb

Deutschland hält China bei nur 9 Treffern, Woltering mit erstem Länderspieltor

Xenia Smits bekam gegen China viel EinsatzzeitXenia Smits bekam gegen China viel Einsatzzeit
Quelle: Michael Schmidt
In einer zähen Partie setzte sich Deutschland deutlich mit 24:9 gegen China durch. In der Defensive agierte das Team von Michael Biegler sehr defensiv und ließ beim 10:3-Pausenstand nur drei Gegentreffer zu. Im Angriff lief es jedoch nicht rund, es mangelte an Treffsicherheit und einige einfache Fehler hatten zu Folge, dass der Vorsprung noch nicht größer war. In der zweiten Halbzeit liefen die Ladies vermehrt Gegenstöße und setzten sich so in der sehr einseitigen Begegnung weiter ab. Spielerin des Spiels wurde Clara Woltering.

Michael Biegler startete gegen China wie gewohnt mit Clara Woltering im Tor, für Mansson begann Xenia Smits und am Kreis war Jenny Karolius von Anfang an auf dem Feld. Zu Beginn tat sich die deutsche Mannschaft schwer. In der Abwehr agierte sie sehr defensiv und die Chinesinnen spielten ihre Angriffe lang aus. Im Angriff mangelte es an der Treffsicherheit und so dauerte es über vier Minuten bis Karolius auf 1:0 stellte. Smits holte in der achten Minute dann einen Siebenmeter heraus, den Huber zum 2:0 verwandelte. In der neunten Minute gelang Wang Xiaohua beim 2:1 dann das erste Tor für die Chinesinnen.

Den Ladies unterliefen vorne immer wieder Fehler. Jenny Karolius konnte dann zwei Mal in Folge den Ball im Tor unterbringen und so stand ein 4:1 (14.). Holmris entschied sich für die Auszeit, im Angriff lief es für die Chinesinnen jedoch nicht besser. Die Ladies setzten sich dafür langsam immer weiter ab. Isabell Klein markierte mit ihrem 100. Länderspieltor das 7:1 (20.). In Unterzahl brachte China die zusätzliche Feldspielerin. Beim ersten Versuch verfehlte Clara Woltering noch das leere Tor, kurz darauf machte sie es aber besser und konnte sich beim 9:1 über ihren ersten Länderspieltreffer freuen.

Die deutsche Mannschaft blieb in der Deckung sehr defensiv und ließ China weiterhin lange Angriffe spielen. So wurde es eine sehr zähe Partie. Nachdem Lone Fischer per Siebenmeter für das 10:1 (27.) gesorgt hatte, trafen dann die Chinesinnen zwei Mal in Folge zum 10:3. Auch die Schlussphase der ersten Halbzeit blieb danach torarm. Keine der beiden Mannschaften konnte mehr einnetzen und so ging es für Biegler und seine Mannschaft mit einer Sieben-Tore-Führung in die Pause.

Emily Bölk eröffnete mit dem 11:3 den zweiten Durchgang. Auf der Platte standen zudem nun Katja Kramarczyk und Antje Lauenroth. Die deutschen Frauen setzten sich mit einem verwandelten Siebenmeter von Loerper, und einfachen Toren von Klein, Gubernatis und Lauenroth auf 15:3 (36.) ab. Kramarczyk zeigte eine Glanzparade und parierte einen Siebenmeter der Chinesinnen. In der 43. Minute leuchtete nach sieben Minuten ohne Tor das 16:3 auf der Anzeigetafel auf. Isabell Klein war eingelaufen, bekam den Ball und verwandelte sicher.

Nun konnte auch Sun Mengying einnetzen. Die Antwort der Ladies folgte direkt, Behnke und Loerper zum 18:5. Mengying setze sich erneut durch und machte den fünften Treffer der Chinesinnen, was Xenia Smits jedoch nur wenig beeindruckte. In der 50. Minute beim Stand von 19:6 betätigte Biegler den roten Buzzer. Stolle, Loerper und Bölk bildeten nun die deutsche Rückraumreihe und Bölk war es dann auch, die das 20. Tor für ihre Mannschaft warf und kurz darauf auch auch 21:7 (52.) stellte.

Beim 23:7 und noch vier zu spielenden Minuten rief Biegler seine Sieben zum letzten Mal zusammen. Die deutschen Frauen kreuzten viel, und Emily Bölk traf aus dem Lauf zum 24:7. Zhang Tingting erhielt dann noch eine Zeitstrafe, bei noch zwei zu spielenden Minuten drückte auch Holmris den Buzzer. Die Chinesinnen konnten dann auch noch zwei Mal zum 24:9-Endstad treffen.