06.12.2017 12:00 Uhr - Weltmeisterschaft - red

"Fühlt sich wie ein verlorener Punkt an": Drei Fragen an ... Svenja Huber

Svenja HuberSvenja Huber
Quelle: Michael Schmidt
Nach dem Unentschieden gegen Serbien herrschte gedrückte Stimmung im deutschen Lager. Das Team von Michael Biegler hatte nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand die Führung wieder übernommen, doch der letzte Angriff ging schief, sodass Serbien noch zuM Ausgleich kam. "Es fühlt sich jetzt definitiv wie in verlorener Punkt an", erklärte Rechtsaußen Svenja Huber anschließend im Kurzinterview ...

Was nimmst du aus dieser Partie mit?

Svenja Huber:
Dass man den Ball in den letzten drei Sekunden nicht mehr hergeben sollte, wenn man mit einem Tor führt. Es fühlt sich jetzt definitiv wie in verlorener Punkt an.

Was hat trotzdem gut geklappt?

Svenja Huber:
Wir sind extrem gut ins Spiel gestartet. Michael hatte ganz klar gesagt, dass wir die Anfangsphase besser gestalten müssen als gegen Südkorea. Das haben wir meiner Meinung nach mit Bravour gemeistert. Dann darf das Spiel aber nicht so laufen, wie es gelaufen ist.

Ihr habt kurz vor Schluss mit einem Tor geführt und wart in Ballbesitz. Was hat Michael Biegler euch in dieser letzten Auszeit gesagt?

Svenja Huber:
Das sage ich jetzt nicht, aber auf jeden Fall hat uns der schnelle Arm der Schiedsrichter dort einen Strich durch die Rechnung gemacht.